Die Sefinen Lütschine ist ein etwa 9 Kilometer langer Bach, der aus dem Sefinental ins Lauterbrunnental im Berner Oberland fliesst und dort von links in die Weisse Lütschine mündet.
Geographie Verlauf Die Sefinen Lütschine entspringt einem kleinen Firn auf etwa am Osthang des Jegihoren.
Bei Firten fliesst auf etwa der ähnlich grosse Sefibach von links zu. Sie läuft weiter durch das Sefinental, bis von links auf der Schiltbach einmündet. Danach zieht sie weiter durch das Tal unterhalb von Gimmelwald. Auf dem letzten Kilometer überwindet die Sefinen Lütschine über 250 Höhenmeter und erreicht das Lauterbrunnental. Dort befindet sich auch der Sefinenfall.
Schliesslich mündet sie in der Nähe von Rütti auf von links in die Weisse Lütschine.
Einzugsgebiet Das Einzugsgebiet der Sefinen Lütschine hat eine Grösse etwa 27 km², wobei der höchste Punkt im Einzugsgebiet das Gspaltenhorn eine Höhe von erreicht. Ein weiterer bekannter Berg im Einzugsgebiet ist das Schilthorn.
Die mittlere Höhe des Einzugsgebietes beträgt , die minimale Höhe liegt bei
Es besteht zu 12,3 % aus bestockter Fläche, zu 28,4 % aus Landwirtschaftsfläche, zu 0,1 % aus Siedlungsfläche, zu 6,6 % aus Gletscher/Firn, zu 1,0 % aus Gewässerfläche und zu 51,6 % aus unproduktiven Flächen.
Flächenverteilung
Zuflüsse Zuflüsse von der Quelle zur Mündung mit Name, orographische Richtungsangabe, Länge in Kilometern, Einzugsgebiet in km², Mündungsort, Mündungshöhe. Die Namen der Bäche stammen aus dem WebGIS des Kantons Bern, die Daten aus swisstopo. Ahornigraben (links), 0,6 km Feistbodengraben I (links), 0,6 km Feistbodengraben II (links), 0,5 km Feistbodengraben III (links), 0,7 km Sefibach (links), 3,6 km, 6,86 km², 0,41 m³/s Weschbächli II (links), 1,0 km Ortlouwenenwanggraben (rechts), 0,4 km Inners Diimiggräbli (rechts), 0,4 km Ussers Diimiggräbli (rechts), 0,4 km Marteswanggräbli (links), 0,7 km Inners Zwilleswanggräbli (rechts), 0,1 km Ussers Zwilleswanggräbli (rechts), 0,6 km Fyschtertrittgräbli (links), 0,2 km Teifgraben (links), 0,6 km Wyssbortbächli (rechts), 0,3 km (Bach von den) Bir Brunnstuben (rechts), 0,2 km Bärepfadgraben (rechts), 0,5 km Inner Rässegggraben (rechts), 0,2 km Schiltbach (Geisställenbach) (links), 4,0 km, 4,1 km² Usser Rässegggraben (rechts), 0,3 km Milchbach (rechts), 0,1 km Grosses Rufibächli (rechts), 0,2 km Chlyns Rufibächli (rechts), 0,2 km
Hydrologie An der Mündung der Sefinen Lütschine in die Weisse Lütschine beträgt ihre modellierte mittlere Abflussmenge (MQ) 1.500 l/s. Ihr Abflussregimetyp ist nivo glaciaireMartin Pfaundler, Rolf Weingartner, Robert Diezig: «Versteckt hinter den Mittelwerten» – die Variabilität des Abflussregimes. In: Hydrologie und Wasserbewirtschaftung. 50. Jg., Nr. 3, Juni 2006, S. 116–123, hier S. 119 (PDF; 3,2 MB)., und ihre AbflussvariabilitätDie Abflussvariabilität beschreibt das Ausmass der Schwankungen des mittleren Abflusses einzelner Jahre um den langjährigen mittleren Abflusswert. beträgt 17.
Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Lauterbrunnen)