Die Rigiaa ist ein etwa 11 Kilometer langer Wildbach und ein Nebenfluss der Lorze, der einen Grossteil der Rigi im Schwyzer Kantonsteil entwässert und in den Zugersee mündet.
Geographie Verlauf mini|Rigiaa bei Rigi-Klösterli (Ansichtskarte um 1900) Die Rigiaa entspringt in der Nähe der Bahnstation Rigi Staffel auf etwa zwischen Rigi Rotstock und Rigi Kulm. Sie durchfliesst das Tal, durch das die Rigibahn ab Goldau auf die Rigi fährt. Im Tal zwischen Rigi und Rossberg fliesst sie durch die Ortschaften der Gemeinde Arth. Ihr Weg führt zunächst durch Goldau, wo sie die Autobahn A4, die Hauptstrasse 2 und die Gotthardbahn unterquert, dann nach Oberarth und schliesslich nach Arth, wo sie auf etwa im «Aazopf» in den Zugersee mündet.
Der etwa 11 Kilometer lange Lauf des Baches endet ungefähr 1176 Höhenmeter unterhalb der Quelle; er hat somit ein mittleres Sohlgefälle von etwa 11 Prozent.
Einzugsgebiet Das Einzugsgebiet des Bachs hat eine Grösse von knapp 18 km², wobei der höchste Punkt im Einzugsgebiet Rigi Kulm auf knapp liegt. Die mittlere Höhe beträgt und die minimale Höhe
Neben der Rigi werden auch einige Hänge des Rossbergs von der Rigiaa über die Lorze, die Reuss und den Rhein zur Nordsee entwässert.
Das Einzugsgebiet der Rigiaa besteht zu 37,5 % aus bestockter Fläche, zu 49,4 % aus Landwirtschaftsfläche, zu 9,9 % aus Siedlungsfläche, zu 0,7 % aus Gewässerfläche und zu 2,5 % aus unproduktiven Flächen.
Die Flächenverteilung
Zuflüsse Zuflüsse von der Quelle zur Mündung mit Name, orographischer Richtungsangabe, Länge in Kilometern, Einzugsgebiet in km², Mündungsort, Mündungshöhe. Die Namen der Bäche stammen aus dem WebGIS des Kantons Schwyz, die Daten aus swisstopo. SandbachName auf der Siegfriedkarte. (links), 1,2 km, südöstlich der Sandhütte, Dossenbach (rechts), 1,6 km, 0,58 km², südwestlich der Malchuskapelle, Rothenfluhbach (rechts), 1,8 km, 1,62 km², Schuttbach (rechts), 3,3 km, 2,15 km², in Goldau, Kienbach (rechts), 3,0 km, 1,2 km², in Rischi,
Hydrologie An der Mündung der Rigiaa in den Zugersee beträgt ihre modellierte mittlere Abflussmenge (MQ) 780 l/s. Ihr Abflussregimetyp ist nivo-pluvial préalpinMartin Pfaundler, Rolf Weingartner, Robert Diezig: «Versteckt hinter den Mittelwerten» – die Variabilität des Abflussregimes. In: Hydrologie und Wasserbewirtschaftung. 50. Jg., Nr. 3, Juni 2006, S. 116–123, hier S. 119 (PDF; 3,2 MB)., und ihre AbflussvariabilitätDie Abflussvariabilität beschreibt das Ausmass der Schwankungen des mittleren Abflusses einzelner Jahre um den langjährigen mittleren Abflusswert. beträgt 20.
Weblinks
. Kanton Schwyz (PDF; 344 kB)
Einzelnachweise
Kategorie:Arth SZ