Susanne Ring (* 1966 in Mainz) ist eine deutsche Malerin und Bildhauerin.

Leben und Werk Ring studierte in Berlin von 1989 bis 1996 an der Hochschule der Künste (heute Universität der Künste Berlin) bei Dieter Appelt und Christiane Möbus mit dem Titel Meisterschülerin als Abschluss. Von 2003 bis 2009 war sie künstlerische Mitarbeiterin der Fakultät Gestaltung an der Bauhaus-Universität Weimar und hatte die künstlerische Leitung im Studiengang Kunst. Von 2009 bis 2011 nahm sie eine Vertretungsprofessur für Keramik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden wahr. An der Universität der Künste Berlin, der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, der Kunstuniversität Linz an der Universität Potsdam hatte sie von 2009 bis 2015 verschiedene Lehraufträge. 2014 erhielt sie an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee den Abschluss Master of Arts. Von 2017 bis 2018 war sie akademische Mitarbeiterin Bereich Lehramt der Universität Potsdam und erhielt 2018 eine Professur für Kunst und Ästhetik in sozialen und pädagogischen Handlungsfeldern mit dem Schwerpunkt Bildende Kunst an der Fachhochschule Bielefeld.

Anerkennungen und Preise (Auswahl) 1993: Stipendiatin der Cusanusstiftung, Bonn 1993: Erasmusstipendiatin am Royal College of Art, London 1994: Arbeitsstipendium im Waschhaus, Potsdam 1996: Georg Meistermann Stipendium 1998: Arbeitsstipendium Künstlerhaus Hooksiel 1998: Gustav Weidanz Preis für Plastik 2002: Barkenhoffstipendium, Künstlerhäuser Worpswede 2002: Arbeitsstipendium Rheinland-Pfalz 2016: Keramik Künstler Austausch, Stadttöpferei Neumünster

Einzelausstellungen (Auswahl) 1994: „Ilyrische Geschwister“, Galerie Manfred Giesler, Berlin 1994: „Zukunft/Zukunst“, Europacenter, Berlin 1995: „Freiheit, Zucht und Ordnung“, Galerie Manfred Giesler, Berlin 1997: „Adieu, Schweinchen schlau“, Kunstadapter, Wiesbaden 1997: „Frau Hitt in Gondal“, Innsbruck 1998: „Ich habe Frau Hitt gesehen und andere Ensembles“, Badisches Landesmuseum Karlsruhe in der Majolika Manufaktur Karlsruhe 2000: „Susanne Ring zeigt Ensembles“, Galerie Weisser Elefant, Berlin 2000: „Susanne Ring“, Galerie Anette Röhr, Osnabrück 2001: „She devil – Icke ooch“, Galerie Éf, Tokio 2001: „Sleepingbag secrets“, Art:Berlin, Berlin 2003: „Looking back“, Kunsthalle Bremen 2004: „Sandbergbaum“, Pavillon, Gerhard-Marcks-Haus, Bremen 2005: „Sandbergbaum, Truppenverschiebung, Alphaweibchen“, Kunstverein Heidenheim 2006: „Cache Coeur goes no go zone“, Wasserturm, Kunsthalle Lingen 2007: „Smutnas – Lange Schatten“, BOX, Berlin 2007: Lumpengesindel, Kabinett im Kunsthaus Essen 2008: „Himmel und Hölle“, Saarländisches Künstlerhaus e.V., Saarbrücken 2009: „Himmel und Hölle“, Münsterländer Kunstverein, Coesfeld 2010: „VERHOLZEN III“, Galerie Cain Schulte Contemporary Art, Berlin 2012: Mirror Mirror, Galerie Idelmann, Gelsenkirchen 2015: Hypnowelten, Westwerk Hamburg 2016: „gutes Geleit“, Axel Obiger Berlin 2017: „Heimatbesuch“, Museum Kahnweilehaus, Rockenhausen 2018: „Superkind“, Galerie Idelmann, Gelsenkirchen

Mitgliedschaften deutscher Künstlerbund Schoeler Berlin

Literatur Claudia Kanowski, Anette Röhr, und andere: Susanne Ring. Ensembles. Badisches Landesmuseum, Karlsruhe 1998. Judith S. Schwartz: Confrontational Ceramics. London 2008.

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