mini|hochkant|Lizzie Borden (2016) Linda Elisabeth „Lizzi“ Borden (* 3. Februar 1958 in Detroit) ist eine US-amerikanische Regisseurin. Sie wurde mit ihrem 1983 veröffentlichten feministischen Science-Fiction-Film Born in Flames bekannt.
Leben Lizzie Borden ist die Tochter eines Börsenmaklers. Als Elfjährige soll sie ihren Vornamen Linda in „Lizzie“ geändert haben, nachdem sie einen Kinderreim über die wegen Mordes verdächtigte Lizzie Borden gehört hatte.
Die Filme von Jean-Luc Godard inspirierten sie, selbst Regisseurin zu werden. Ihre erste Arbeit war 1976 der Schwarz-Weiß-Film Regrouping. Nach dem Abschluss ihres Kunststudiums am Wellesley College in Massachusetts zog sie nach New York, um dort als Künstlerin und Kunstkritikerin zu arbeiten. Nach dem Erfolg ihres Science-fiction-Films Born in Flames drehte sie 1986 im Stil einer Dokumentation den Spielfilm Working Girls über eine lesbische Fotografin, die nebenher als Edelprostituierte arbeitet.
Born in Flames gewann 1983 dem Grand Prix des Internationalen Frauenfilmfestival Créteil.
Borden erkundet mit ihren Filmen die Komplexität weiblicher Sexualität. Für das Magazin Playboy drehte sie Softporno-Videos.
Filmografie (Auswahl) 1976: Regrouping 1983: Born in Flames 1986: Working Girls 1992: Das gnadenlose Auge (Love Crimes) 1992: Inside Out Lizzie Borden 1994: Let’s Talk About Sex 1996: Bad Girl
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Filmregisseur Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1958 Kategorie:Frau