Kaiserschmarrndrama ist eine deutsche Kriminalkomödie aus dem Jahr 2021 von Ed Herzog mit Sebastian Bezzel und Simon Schwarz in den Hauptrollen. Es ist der siebte Teil der Heimatkrimi-Filmreihe um den Polizisten Franz Eberhofer, die auf den Romanen von Rita Falk basiert, wobei die Vorlage schon der neunte Teil der Buchreihe ist. Die für den Sommer 2020 geplante Premiere wurde wegen der COVID-19-Pandemie mehrmals verschoben.Starttermine Deutschland. In: insidekino.de, abgerufen am 14. Februar 2021 Sie fand ein Jahr später beim Filmfest München statt, wo auch bereits die Vorgängerfilme der Reihe jeweils ihre Premiere feierten. Am 5. August 2021 kam der Krimi in die Kinos.

Handlung Der niederbayerische Provinzpolizist Franz Eberhofer aus Niederkaltenkirchen ermittelt in zunächst einem, dann noch einem zweiten Mordfall, in denen Joggerinnen erschlagen im Wald aufgefunden wurden. Das erste Opfer, Mona, hat Stripshows im Internet angeboten, wobei einige von Eberhofers Bekanntschaften zu ihren Kunden zählten, was die Ermittlungen etwas delikat gestaltet. Sein Ermittlungskollege und Freund Rudi Birkenberger liegt nach einem schweren Autounfall – den er selbst verursacht hat, indem er Franz ins Steuer gegriffen hat – im Krankenhaus und terrorisiert dort das Personal. Obwohl seine Beine laut ärztlicher Auskunft wieder gesund sind, lässt er sich im Rollstuhl umherfahren und wird bei Franz auf dem Hof einquartiert, der dafür gemeinsam mit Susi wieder sein altes Kinderzimmer belegt und sich zusätzlich um Rudi kümmern muss.

Währenddessen lässt Franz’ Oma für ihre zwei Enkelsöhne und deren Familien neben ihrem Hof ein Doppelhaus bauen, wovon Franz wenig begeistert ist, sein Vater aber noch sehr viel weniger. Er erfährt davon erst, nachdem er nach einem Jahr in Spanien zurück auf den Hof kehrt, und protestiert mit unterschiedlichen Aktionen gegen die „bourgeoise Gentrifizierung“ und verzögert so den Bau. Zudem baut Familienhund Ludwig sichtlich ab, doch Franz weigert sich, die Aussage der Tierärztin anzunehmen, dass dessen Uhr mit 14 Jahren abgelaufen sei. Papa bringt Ludwig durch mit Cannabis versetzte Fleischpflanzerl noch einmal kurz auf die Beine, doch dann stirbt der Hund einsam an einem seiner Lieblingsplätze, wo er von Franz tot aufgefunden und von der Familie anschließend beigesetzt wird.

Wie sich herausstellt, wurde Mona von der tiefreligiösen Frau ihres Bruders, eines evangelischen Pfarrers, wegen ihres Lebenswandels zur Rede gestellt und dann im Affekt erschlagen; der zweite Mord wurde von einem als Zeuge vernommenen Kunden Monas als „Trittbrettfahrermord“ an dessen Frau verübt. Nachdem sich Rudi bei den für Ludwig bestimmten Fleischpflanzerln bedient hatte, verwirrt er durch seine aufgedreht-alberne Stimmung den zweiten Mörder, bevor dieser dingfest gemacht werden kann.

Am Ende des Films wird auf dem Hof Richtfest des neuen Hauses gefeiert. Dabei gerät der betrunkene Leopold in einen Streit mit seinem Bruder Franz und beschädigt den Rohbau mit einem Radlader. Noch bei der Feier setzen bei Leopolds Frau Panida die Wehen zur Geburt des zweiten Kindes ein. Franz fährt sie gemeinsam mit Susi ins Krankenhaus. Dort versöhnen sich die beiden Brüder wieder und Leopold gibt bekannt, dass sein Sohn Franz heißen soll.

Hintergrund Als Heimatort von Franz Eberhofer diente Frontenhausen. Weitere Drehorte waren Gangkofen, der Perlacher Forst und die Pathologie im Schwabinger Krankenhaus. Filmhund Joker, der Ludwig in den Eberhoferkrimis verkörpert hatte, starb im echten Leben am 28. Juni 2021 – kurz vor der Premiere von Kaiserschmarrndrama – im Alter von rund acht Jahren an zwei aufgeplatzten Milztumoren. Bereits als Rita Falk die Romanvorlage zu Kaiserschmarrndrama geschrieben hatte, wusste sie um den geschwächten Zustand des Hundes und ließ ihn im Buch sterben. Dem folgte die filmische Umsetzung.https://www.vbw-bayern.de/Redaktion/Frei-zugaengliche-Medien/Abteilungen-GS/Planung-und-Koordination/2022/Downloads/vbw_2022-02_Magazin-2.pdf Der Kinostart in Deutschland war ursprünglich für den 13. August 2020 geplant. Aufgrund der COVID-19-Pandemie wurde er jedoch zunächst auf den 12. November 2020 und Ende Oktober 2020 auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben. Nach der Premiere am 1. Juli 2021 beim Filmfest München startete der Film am 5. August 2021 in den Kinos.

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