Queckbronn ist ein Stadtteil von Weikersheim im Main-Tauber-Kreis im fränkisch geprägten Nordosten Baden-Württembergs.LEO-BW.de: Queckbronn - Altgemeinde~Teilort. Online unter www.leo-bw.de. Abgerufen am 2. Januar 2020.
Geographie Queckbronn liegt auf einer Anhöhe im Taubertal. Eine starke Ortsquelle ist für den Ort namengebend, daher auch der Name Queckbronn, welcher „lebendiger, frischer Brunnen“ bedeutet.Taubertal.de: Queckbronn. Online unter www.taubertal.de. Abgerufen am 29. Dezember 2019. In der Quellmulde eines kleinen zum Vorbach entwässernden Tals säumt das locker bebaute Dorf die Straße nach Weikersheim. Zur Gemarkung der ehemaligen Gemeinde Queckbronn gehört neben dem Dorf Queckbronn () kein weiterer Wohnplatz.
Geschichte Mittelalter Der Ort wurde um 1261 erstmals urkundlich als Qwecbruonnen erwähnt. Diese Bezeichnung deutet auf eine frische Quelle hin. Der kleine Weiler entstand wohl im ursprünglichen Zusammenhang mit dem nahe gelegenen Neubronn. Wie Neubronn gelangte auch Queckbronns 1422/23 durch Konrad von Weinsberg an Mainz, Würzburg und Pfalz-Mosbach, an die es verpfändet wurde. Der Ort fiel später wieder an Hohenlohe zurück. Queckbronn gehörte zur Zehnt Weikersheim.
Neuzeit 1806 gelangte Queckbronn unter württembergische Souveränität und gehörte seit 1809 zum Oberamt Mergentheim. Seit 1938 gehörte der Ort zum Landkreis Mergentheim, der 1973 im Main-Tauber-Kreis aufging.
Im Zuge der Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg wurden am 1. Januar 1972 die bis dahin selbstständigen Gemeinden Queckbronn und Schäftersheim in die Stadt Weikersheim eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Die Bevölkerung von Queckbronn entwickelte sich wie folgt:
Jahr Bevölkerung 1961 151Volks-, Berufs- und Arbeitsstättenzählungen in Westdeutschland vom 6. Juni 1961 (Gemeindeverzeichnis) 1970 143Volks-, Berufs- und Arbeitsstättenzählungen in Westdeutschland vom 27. Mai 1970 (Gemeindeverzeichnis) 2019 116Fortgeschriebene Daten der Stadt Weikersheim anhand der Volkszählung in der Europäischen Union 2011 (Zensus)
Politik Die Blasonierung des Queckbronner Wappens lautet: In Gold der schwarze lateinische Großbuchstabe Q.
Religion Kirchlich gehörte der Ort wohl mindestens seit dem 17. Jahrhundert zu Weikersheim. Die katholische Kirchengemeinde Queckbronn wird von der katholischen Kirchengemeinde Zum kostbaren Blut in Weikersheim betreut.
Die evangelische Kirchengemeinde Weikersheim umfasst neben der Kernstadt Weikersheim auch die Stadtteile Honsbronn und Queckbronn.
Kultur und Sehenswürdigkeiten mini|Ortsbrunnen in Queckbronn Kulturdenkmale
Ortsbrunnen Im Ort befindet sich ein Brunnen mit Maskenrelief und Urnenbekrönung.
Wirtschaft und Infrastruktur Verkehr Queckbronn ist aus nordwestlicher und südöstlicher Richtung jeweils über die L 1003 zu erreichen, die den Ort durchquert. Im kleinen Stadtteil Queckbronn gibt es keine Straßennamen und alle Hausnummern werden mit Queckbronn bezeichnet.
Wohnen und Bauen Am nordwestlichen Ortsrand von Queckbronn befindet sich im Bereich Gansäcker ein aktuelles Wohnbaugebiet.Stadt Weikersheim: Queckbronn, Gansäcker. Online unter www.weikersheim.de. Abgerufen am 3. Januar 2020.
Persönlichkeiten
Weblinks
Queckbronn auf der Website www.leo-bw.de Queckbronn auf der Website der Stadt Weikersheim unter www.weikersheim.de
Einzelnachweise
Kategorie:Stadtteil von Weikersheim Kategorie:Ort im Main-Tauber-Kreis Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Main-Tauber-Kreis) Kategorie:Gemeindeauflösung 1972