Walter Koch (* 13. August 1934 in München; † 10. März 2023) war ein deutscher Schauspieler bei Bühne und Film.

Leben und Wirken Der Sohn des Verwaltungsoberinspektors Hermann Koch besuchte erst die Volks-, dann die Oberrealschule und arbeitete bereits während seiner Schulzeit (seit 1947) als Jugendsprecher beim Bayerischen Rundfunk. Es folgten Verpflichtungen von Münchner Bühnen wie den Kammerspielen und dem Theater am Gärtnerplatz. Daraufhin holten diverse bayerische Filmgesellschaften den 18-Jährigen vor die Kamera und ließen Walter Koch Jugendliche und junge Männer aller Arten spielen – Nebenrollen in familientauglichen Unterhaltungsproduktionen, die jedoch kaum Eindrücke hinterließen. Nach 1960 sah man Walter Koch nur noch in dem einen oder anderen Fernsehfilm, ehe er komplett aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit verschwand.

Hörspiele 1949: Vater Seidl und sein Sohn, Folgen: Ein bayerisches Fußball-Hörspiel, der verlorene Franzl (als Sohn Franzl)

Kinofilme 1952: Im weißen Rößl 1953: Einmal keine Sorgen haben 1954: Rosen-Resli 1954: Der schweigende Engel 1955: Das Forsthaus in Tirol 1957: Vater, unser bestes Stück 1957: Der Edelweißkönig 1957: Die Frühreifen 1957: Italienreise – Liebe inbegriffen 1958: Ihr 106. Geburtstag 1960: Eine Frau fürs ganze Leben 1963: Aus meiner Waldheimat

Fernsehen 1955: Vater Seidl und sein Sohn, Folge: Der Liebesbrief (als Franz Reiser) 1955: Die Bauernpassion 1959: Der Komödienstadel, Folge: Das Taufessen (Fernsehfilm) 1959: Es gibt immer drei Möglichkeiten 1962: Die Flucht 1963: Das ist die Höhe 1963: Das Kriminalmuseum, Folge: Die Frau im Nerz 1975: Hahnenkampf

Literatur Glenzdorfs Internationales Film-Lexikon, Zweiter Band, Bad Münder 1961, S. 859 f.

Weblinks – dort fälschlicherweise mit anderen Walter Kochs vermengt

Einzelnachweise

Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1934 Kategorie:Gestorben 2023 Kategorie:Mann