mini|CDU-Pressesprecher Helmut Lück (links) auf einer Pressekonferenz (Berlin 1990)|hochkant=1.2 Helmut Lück (* 5. Februar 1945 in Berlin; † 4. August 2024 ebenda) war ein deutscher Journalist.

Leben Helmut Lück studierte Philosophie und Theologie mit dem Abschluss als Diplom-Theologe im Jahr 1968. Von 1971 bis 1976 war er Mitarbeiter der Staatsbibliothek zu Berlin, Kurzvita. In: Aufbruch in eine andere DDR, hrsg. v. Hubertus Knabe, Hamburg 1989, ISBN 978-3-499-12607-9, S. 126, Anm. anschließend Redakteur im Ressort Kirchenfragen des CDU-Zentralorgans Neue Zeit (1977–1989)Impressum Neue Zeit: Mitglieder des Kollegiums. in: Neue Zeit, Fr. 2. Januar 1987 / Jahrgang 43 / Ausgabe 1 / S. 2 - Neue Zeit, Sa. 6. Januar 1990 / Jahrgang 46 / Ausgabe 5 / Seite 2 und Pressesprecher der CDU in der DDR (1990).Erklärungen des CDU-Pressesprecher. In: Berliner Zeitung, Di. 9. Januar 1990, Jahrgang 46 / Ausgabe 7 / Seite 2. In: Neues Deutschland, Mi. 14. Februar 1990, Jahrgang 45 / Ausgabe 38 / Seite 2. In: Tagesschau [Fernsehsendung], „Das Erste“, Fr. 29. März 1990, 20.00 Uhr (02 : 29) u. a. In dieser Position fühlte er sich satzungsgemäß verpflichtet, die Politik der reformierten bzw. erneuerten christlichen Partei, CDU, und die Entscheidungen ihrer Gremien informierend und interpretierend gegenüber den Medien zu vertreten.Hans-Joachim Koppe: NZ-Interview mit Helmut Lück, Pressesprecher der CDU, in: Neue Zeit, Di. 9. Januar 1990 / Jahrgang 46 / B-Ausgabe 7 / Seite 2 (Foto: NZ/Tietz) Nach den Wahlen 1990 übte Lück zugleich das Amt des Sprechers der CDU-Fraktion in der Volkskammer bis zum 3. Oktober 1990 aus.Neue Zeit, Do. 7. Februar 1991 / Jahrgang 47 / Ausgabe für Berlin und Umland / Seite 7, Spalte 4

Ab Februar 1991 war er Pressesprecher des Senators für Wissenschaft und Forschung in Berlin, CDU-Pressesprecher in neuem Amt. In: Neue Zeit, Do. 7. Februar 1991 / Jahrgang 47 / Ausgabe 32 / Seite 7 dann Forschungsreferent dieser Senatsverwaltung (1992–1995), schließlich Referent für Presse und Öffentlichkeitsarbeit der Fachhochschule für Wirtschaft Berlin im Fachbereich „Duales Studium“ Lück, Helmut: Studium duale als Erfolgsmodell. In: Semesterjournal der Fachhochschule für Wirtschaft (FHW), Berlin 2007, Ausgabe 2007/1, S. 12f. (1995–2010).

Sein Grab befindet sich auf dem St. Hedwigs-Friedhof in Berlin-Alt-Hohenschönhausen.

Veröffentlichungen (Auswahl) Papst Paul VI. Union-Verlag, Berlin 1981Belegexemplar bei der Deutschen Nationalbibliothek. Bewahrung des Lebens als ein zentraler Problemkreis in VancouverRedaktionsmitglied Helmut Lück in: Neue Zeit, Mo. 25. Juli 1983 / Jahrgang 39 / Ausgabe 173 / Seite 1 Vancouver 1983. Zum Ertrag der VI. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen, Union-Verlag, Berlin 1983Publikation zur VI. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen, (Rezension) in: Neue Zeit, Do. 5. Januar 1984 / Jahrgang 40 / Ausgabe 4 / Seite 5 Alfred Delp S.J., Union-Verlag, Berlin 1984Belegexemplar bei der Deutschen Nationalbibliothek. Die neue CDU. Ein Mehr an Demokratie. In: Hubertus Knabe (Hrsg.): Aufbruch in eine andere DDR. rororo aktuell Nr. 12607, Hamburg 1989, S. 126–133Belegexemplar bei der Deutschen Nationalbibliothek.

Auszeichnung Anlässlich des 38. Gründungstages der CDU 1983 wurde Lück mit dem Otto-Nuschke-Ehrenzeichen in Bronze durch den Ost-Berliner CDU-Bezirksvorsitzenden Dietrich Voigtberger geehrt.Neue Zeit, Di. 5. Juli 1983 / Jahrgang 38 / B-Ausgabe 156 / Seite 8 (Foto: NZ/Krüger)

Literatur Die Kirchenpolitik der SED. S. 359, In Bernd Schäfer: Staat und katholische Kirche in der DDR, Böhlau, Köln 1998. Ute Schmidt: Von der Blockpartei zur Volkspartei? Springer-Verlag, Berlin 1994, S. 58f. Zur Entwicklung der CDU in der Wende. In: Historisch-Politische Mitteilungen. Archiv für Christlich-Demokratische Politik. Heft 1. Köln/Weimar/Wien 1994 S. 115–133. Hannes Bahrmann & Christoph Links: Chronik der Wende. Die Ereignisse in der DDR zwischen 7. Oktober 1989 und 18. März 1990, Links-Verl. Berlin 1999, S. 167. Ab ins Land. Wann löst sich die DDR auf? Die Politiker der Volkskammer planen ihre Zukunft. In: Der Spiegel 27/1990, S. 29. Artikel „Kirche der Armen“; „Laienapostolat. katholisch“, in: Theologisches Lexikon, hrsg. von Hans-Hinrich Jenssen und Herbert Trebs, Berlin 1981, S. 297f, S. 344.

Familie Die im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg aufgewachsene Germanistin und Romanistin Dorothea Zeppezauer ist die Tochter von Lück und der Lehrerin Brigitta Lück. Ihren Eltern widmete sie die Hochschulschrift Bühnenmord und Botenbericht. Zur Darstellung des Schrecklichen in der griechischen Tragödie.Teilweise zugleich Dissertation, Freie Universität Berlin, 2008, ISBN 978-3-11-025704-5, Vorwort Dorothea Zeppezauer, Shanghai, Januar 2011.

Dorothea Zeppezauer, geborene Lück, veröffentlichte Romane, Erzählungen und journalistische Beiträge.

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