mini|Zentralfriedhof Lüneburg: Kriegsgräberstätte der Gefallenen 1945 alternativtext=Zentralfriedhof Lüneburg: Trauerhalle|mini|Trauerhalle Zentralfriedhof Lüneburg Der Zentralfriedhof Lüneburg besteht seit 1876. Er umfasst eine Fläche von 12,9 Hektar und befindet sich an der Soltauer Straße im Lüneburger Stadtteil Mittelfeld. Der Friedhof enthält 15.000 Grabsteine. Er ist nach dem Waldfriedhof im Stadtteil Kaltenmoor mit 24,1 Hektar Fläche und 20.000 Grabsteinen der zweitgrößte Friedhof der Stadt Lüneburg.

Geschichte Als der Platz auf dem Gertrudenfriedhof und dem St. Antonifriedhof nicht mehr ausreichte, wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts nach langen Verhandlungen ein großer Sammelfriedhof an der Soltauer Straße angelegt, der jahrzehntelang der St. Johanniskirche unterstand. Laut Wilhelm Friedrich Volger fand die erste Beisetzung dort im Jahre 1876 statt. 1883 wurde die neugotische Friedhofskapelle eingeweiht. Zwischen 1907 und 1933 erfolgten Erweiterungen des Friedhofs. Im April 1966 wurde der Zentralfriedhof durch die Stadt Lüneburg übernommen, jedoch erst ab 1983 für weitere Bestattungen freigegeben. In der gesamten Anlage wurden sechs Kriegsgräberstätten angelegt, darunter eine für Opfer des Hamburger Feuersturms von 1943. Auf dem Ehrenhain III findet unter Leitung des VDK alljährlich eine Gedenkfeier am Volkstrauertag statt. VVN Lüneburg: Vom KZ-Friedhof zum Rhododendron-Park, S. 56.

Grabstätten bekannter Persönlichkeiten Ernst Braune (1879–1954), Oberbürgermeister Erich Dieckmann (1885–1953), Oberbürgermeister Robert Frenzel (1888–1977), Schulleiter, Gründer der Abendoberschule Lüneburg Marga Jess (1885–1953), erste deutsche GoldschmiedemeisterinS. Butenhoff: Lüneburgs Geschichte in Stein gemeißelt Georg Keferstein (1831–1907), Oberbürgermeister Franz Krüger (1873–1936), ArchitektArbeitskreis Lüneburger Altstadt Otto Lauenstein (1829–1902), Oberbürgermeister Helmut R. Leppien (1933–2007), Kunsthistoriker und Museumsdirektor Erhard Milch (1892–1972), Generalfeldmarschall Horst Nickel (1918–1987), Oberbürgermeister Georg Niepel (1923–2020), Richter am Bundesgerichtshof Bernd Ohnesorge (1944–1987), Tierpräparator und Agent Siegfried Ruff (1895–1946), Generalleutnantww2gravestone.com Joachim Sanden (1965–2017), Jurist Jens Schreiber (1942–2002), Oberbürgermeister Hans Schröder (1887–1954), Kunsthistoriker und Museumsdirektor Heinrich Spitta (1902–1972), Komponist und Musikwissenschaftler Kurt von Tippelskirch (1891–1957), General Horst Uffhausen (1909–1999), Richter Wilhelm Wetzel (1902–1976), Oberbürgermeister Walter Zechlin (1879–1962), Diplomat

Siehe auch Mahnmal im Tiergarten

Literatur VVN Lüneburg: Vom KZ-Friedhof zum Rhododendron-Park. Lüneburg 2016.

Weblinks

Hansestadt Lüneburg: Friedhöfe

Einzelnachweise

Luneburg Kategorie:Erbaut in den 1870er Jahren Kategorie:Sakralbau in Lüneburg Luneburg