__NOTOC__ mini|Museum, 2011 Das Museo Afroantillano de Panamá (englisch Afro-Antillean Museum) in Panama-Stadt ist ein Migrationsmuseum, das im Dezember 1980 gegründet wurde.
Das Museum befindet sich im Stadtteil Mi Pueblito und erinnert an die in der sogenannten Afro-Antillischen Einwanderung in mehreren Einwanderungsschüben von den Antillen nach Panama gekommenen Menschen afrikanischen Ursprungs. Die größte Einwanderergemeinschaft kam aus Barbados. 1850 zum Bau der Panama-Eisenbahn, 1880 bis 1889 zum französischen Versuch einen Kanal zu bauen, 1904 bis 1914 zum Bau des Panamakanals unter nordamerikanischer Führung sowie Anfang des 20. Jahrhunderts als Plantagenarbeiter und Kleinbauern im Zusammenhang mit den Plantagen der United Fruit Company.
Diese Gruppe, die allein für die Kanalarbeiten unter Führung der USA aus zwischen 150.000 und 200.000 Personen bestand, unterschied sich von den ursprünglichen schwarzen Sklaven der spanischen Kolonialzeit sprachlich und kulturell.Carole Boyce Davies: Encyclopedia of the African Diaspora: Origins, Experiences, and Culture. Band 2, ABC-CLIO, Santa Barbara 2008, ISBN 978-1-85109-700-5, S. 746 f. 1980 wurde das Migrationsmuseum eingerichtet, um den wichtigen Beitrag dieser Volksgruppe zur Entwicklung von Panama zu zeigen und auch um eine Tourismusattraktion zu schaffen.Michiel Baud, Annelou Ypeij: Cultural Tourism in Latin America: The Politics of Space and Imagery. Brill, Leiden 2009, ISBN 978-90-04-17640-9, S. 66.
Einzelnachweise
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