Clara Michelson (24. MärzVerlagsseite mit Werken von Clara Michelson 1881 in Riga – 27. JuliMax Michelson: City of Life, City of Death. Memories of Riga, University Press of Colorado, 2001 1942 in Auschwitz) war eine Romanautorin, die Opfer des Holocaust wurde.

Leben Michelson wurde als zweite Tochter in einer gutsituierten jüdischen Familie geboren. Ihre Eltern waren kulturell nach Deutschland ausgerichtet. Sie war die Schwester des Malers Leo Michelson. Clara Michelson sprach fließend Deutsch, Russisch und Französisch. Sie besuchte eine deutsche Grundschule und deutsche höhere Schule und besuchte Vorlesungen bei Georg Simmel an der Universität Berlin und bei Sigmund Freud in Wien.

Zu Beginn des Ersten Weltkrieges war sie in Berlin, kehrte zunächst nach Russland zurück und bereiste 1917 mit ihrer Mutter den Kaukasus, wo sie von der Oktoberrevolution überrascht wurde und im Laufe von zwei Jahren nach Riga zurückkehrte. Ab 1921 lebte sie in Berlin und ab 1925 in Paris, wo sie als eine Romanautorin arbeitete. In den frühen 1930er Jahren kehrte sie nach Berlin zurück. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten kehrte sie nach Paris zurück. 1942 wurde sie festgenommen und nach Auschwitz deportiert, wo sie ermordet wurde.

Werke Clara Michelson: Jüdisches Kind aus dem Osten (= Philo-Bücherei, Nr. 4). Philo-Verlag, Berlin 1936, Digitalisat

Weblinks Literatur von und über Clara Michelson im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek Biographical Note about Clara Michelson, Leo Back Institute, Center of Jewish History

Einzelnachweise

Kategorie:Autor Kategorie:Todesopfer im KZ Auschwitz Kategorie:Opfer des Holocaust Kategorie:Geboren 1881 Kategorie:Gestorben 1942 Kategorie:Frau