Carsten Alexander Wagner (* 23. April 1970) ist ein deutscher Physiologe an der Universität Zürich. Hier leitet er am Institut für Physiologie die Abteilung für die Physiologie der Niere und des Säure-Basen-Haushalts.

Wagner studierte an der Eberhard Karls Universität Tübingen Medizin, wo er 1998 mit der Arbeit Elektrophysiologische Untersuchungen an den renalen Natrium-Phosphat-Kotransportern NaPi-3 (Mensch) und NaPi-7 (Maus) promovierte. Als Postdoktorand arbeitete er mit einem Feodor-Lynen-Stipendium der Alexander-von-Humboldt-Stiftung an der Yale University. Seit 2006 hat er eine Professur an der Universität Zürich inne.

Wagner hat laut Datenbank Scopus mit Stand Oktober 2022 einen h-Index von 74, laut Google Scholar einen von 92. Er gehörte zum wissenschaftlichen Beirat (Scientific Advisory Board) der European Renal Association – European Dialysis and Transplant Association (ERA-EDTA), 2019 als Co-Vorsitzender.

Carsten Wagner erhielt 2005 den Schweizer Pfizer Forschungspreis und 2007 den Franz-Volhard-Preis der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie. Die Deutsche Physiologische Gesellschaft zeichnete ihn 2019 mit dem Adolf-Fick-Preis aus, der als der angesehenste Physiologie-Preis im deutschen Sprachraum gilt.

Weblinks Carsten Wagner bei der Universität Zürich (uzh.ch) Lebenslauf (PDF; 298 kB) bei der European Renal Association – European Dialysis and Transplant Association (era-edta.org)

Einzelnachweise

Kategorie:Humanphysiologe Kategorie:Mediziner (21. Jahrhundert) Kategorie:Absolvent der Eberhard Karls Universität Tübingen Kategorie:Hochschullehrer (Universität Zürich) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1970 Kategorie:Mann