Wolfgang Schweiger (* 3. Januar 1968 in München) ist ein deutscher Kommunikationswissenschaftler und Hochschullehrer.

Leben Wolfgang Schweiger legte 1987 sein Abitur am Gymnasium Gilching ab und studierte ab 1989 Kommunikationswissenschaft, Politik und Rechtswissenschaft an der Universität München. Von 1996 bis 2000 war er dort als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikationswissenschaft (ZW) bei Hans-Bernd Brosius tätig. In München promovierte er 2001 mit dem Thema ‚Klick mich…‘ - Eine Analyse der Nutzung informationsorientierter Hypermedien und ausgewählter Effekte der Linkgestaltung und war anschließend als Wissenschaftlicher Assistent am Institut beschäftigt. Er hatte Aufenthalte an der Universität Zürich und der Katholieke Universiteit Leuven, Belgien. Danach war er erster Sprecher der DGPuK-Fachgruppe ‚Computervermittelte Kommunikation‘ und Mitgründer des E-Journals ‚Studies of Communication & Media‘. Im Oktober 2006 reichte Schweiger an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität München seine Habilitationsschrift Theorien der Mediennutzung in einer neuen Medienwelt ein. Von 2007 bis 2009 hatte er eine Vertretungs-Professor am Institut für Kommunikationswissenschaft der Technischen Universität Dresden inne. Er war von 2009 bis 2013 Professor für Public Relations und Technikkommunikation an der TU Ilmenau. Seit 2013 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Kommunikationswissenschaft und Onlinekommunikation an der Universität Hohenheim (Stuttgart). Dort war er auch Studiengangsleiter, stellvertretender Institutsdirektor und Vorsitzender des Zulassungsausschusses.Wolfgang Schweiger:

Forschungs- und Beratungsschwerpunkte Zu Schweigers Themenschwerpunkten gehören: Onlinekommunikation, Medienwandel, Social Media Öffentliche Diskurse und Öffentliche Meinung Vertrauen in Journalismus Public Relations, Werbung und deren Erfolgskontrolle Mediennutzung und -wirkung Medieninhalte Kulturkommunikation Empirische Methoden

Publikationen (Auswahl) Als Autor (Auswahl): Theorien der Mediennutzung. Eine Einführung. Verlag für Sozialwissenschaft, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-531-14827-4. Determination, Intereffikation, Medialisierung. Theorien zur Beziehung zwischen PR und Journalismus. Nomos, Baden-Baden 2013, ISBN 978-3-8329-6935-6. Der (des)informierte Bürger im Netz. Wie soziale Medien die Meinungsbildung verändern. Springer Fachmedien, Wiesbaden 2017, ISBN 978-3-658-16058-6. mit Patrick Weber, Fabian Prochazka und Lara Brückner: Algorithmisch personalisierte Nachrichtenkanäle. Begriffe, Nutzung, Wirkung. Springer Fachmedien, Wiesbaden 2019, ISBN 978-3-658-24062-2. mit Verena Menauer und Andrea Knierim: Kommunikation zwischen Akteuren aus Landwirtschaft und Naturschutz. Probleme, Ursachen und Handlungsempfehlungen (= BfN-Schriften 676). Bundesamt für Naturschutz, Bonn 2023, ISBN 978-3-89624-438-3.

Als Herausgeber (Auswahl): mit Andreas Fahr: Handbuch Medienwirkungsforschung. Springer Fachmedien, Wiesbaden 2013, ISBN 978-3-531-18967-3. mit Klaus Beck: Handbuch Online-Kommunikation. 2., vollständig überarbeitete Auflage, Springer Fachmedien, Wiesbaden 2019, ISBN 978-3-658-18016-4.

Weblinks Wolfgang Schweiger auf den Seiten der Universität Hohenheim Lebenslauf auf seiner Website (Archivversion von 2022) Das Porträt: Wolfgang Schweiger (Von Alexander Grau in tv diskurs (= neu: Mediendiskurs), Ausgabe 74, erschienen 2015)

Einzelnachweise

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