Das Thatcher-Syndrom, auch Morbus Thatcher genannt, ist eine Krankheit, nämlich eine sehr seltene angeborene Form einer palmoplantaren Keratose.T. Salamon: Assoziationen erblich bedingter Keratinisationsstörungen der Handteller und Fußsohlen mit Krankheiten anderer Organe. In: O.P. Hornstein, M. Hundeiker, J. Schönfeld (Hrsg.): Neue Entwicklungen in der Dermatologie, 1993, Band 7, S. 157.R. Witkowski, O. Prokop, E. Ullrich: T. In: Lexikon der Syndrome und Fehlbildungen. 1995, ISBN 978-3-642-97629-2, S. 674; doi:10.1007/978-3-642-97628-5_24

Die Bezeichnung bezieht sich auf den Autor der Erstbeschreibung aus dem Jahre 1912 durch den schottischen Arzt Lewis Thatcher.L. Thatcher: On Tylosis Palmaris Et Plantaris, with Report of Three Cases. In: Edinburgh Medical Journal, 1912, Band 8, S. 342–344.

Die bislang einzige Veröffentlichung berichtet von einer Familie auf der Nordinsel Fetlar der Shetland-Inseln, bei denen eine Keratosis palmoplantaris mit kurzen breiten Händen, warzenförmig, mit hypoplastischen Endphalangen und Uhrglasnägel vorlag. Es wird ein autosomal-rezessiver Vererbungsmodus angenommen.

Einzelnachweise

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