In der Phonetik wird Gaumenlaut heutzutage als Oberbegriff von Palatal und Guttural verstanden.Metzler Lexikon Sprache. 5. Aufl., hrsg. v. Helmut Glück u. Michael Röder. Metzler 2016.

In älterer Literatur sowie außerhalb der Fachsprache bezeichnet Gaumenlaut zuweilen in einem engeren Sinn entweder nur die GutturaleEintrag bei duden.de oder nur die Palatale (Vordergaumenlaute) ( = (harter) Gaumen).Deutsche Grammatik. Von Ch. Friedrich Koch. Sechste verbesserte Auflage. Nach dem Tode des Verfassers besorgt von Dr. Eugen Wilhelm. Jena, 1875Meyers Großes Konversations-Lexikon, 6. Auflage, 1905–1909, Stichwörter Gaumenlaute und Palatāle (bei zeno.org: Gaumenlaute und Palatāle)

Literatur Friedrich Schmitthenner: Teutonia – Ausführliche deutsche Sprachlehre, Die Gaumenlaute, S. 15 ff., Online-Version, Joh. Christ. Hermannsche Buchhandlung, 1828 Willibald Wagenbach: Wer nicht hören kann muss (ab-)sehen, Nr. 18 - Die Zungen-Gaumenlaute (Reibelaute / Vorderzunge), Online-Version, Deutscher Schwerhörigenbund e.V. (Hrsg.), Mai 2005

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