Romina Sylvia Achatz (geb. in Villach) ist eine österreichische Regisseurin, Fotografin, Kulturwissenschafterin und Hörfunkproduzentin.
Leben und Werk Achatz studierte Filmwissenschaft und Film in Wien (Filmschule von Friedl Kubelka), Rom und Prag. Sie promovierte in Kulturwissenschaft zum Thema „Der Atem des Unpersönlichen. Ent-Subjektivierung und das Denken des Außen im Tanz von Ko Murobushi“. Die Arbeit widmete sich Techniken und Strategien der Ent-Subjektivierung bzw. der Grenzerfahrung im künstlerischen Werk des japanischen Choreografen Ko Murobushi. Eine Publikation zu Ko Murobushi erfolgte im Taylor & Francis Verlag.
Romina Achatz lernte Tanz bei Choreographen wie Ko Murobushi, Yoshito Ōno, Minako Seki und Yuko Kaseki. Sie hält Vorträge u. a. an Universitäten und Archiven in Tokio, Mexiko, Lissabon und Österreich über Ko Murobushi, Tanz, die Japanische Avantgarde, Performances, Philosophie, Hip-Hop und Aktivismus.
Seit 2017 produziert sie die Radiosendung und den Podcast Fem*Poem (; ). Die Sendung erfolgt in Dialogform und handelt über Literatur, Aktivismus, Körperpolitik, Queerness und Feminismus. Zu Gast in der Sendung sind Schriftstellerinnen wie Friederike Mayröcker, Marion Steinfellner, Barbi Marković, Ann Cotten, Katharina Kummer.
Filmographie (Auswahl)
TRANSIT Transit – Nijinski à minuit, Auswahl: Harlem International Filmfestival, New York City; K3 Filmfestival; IMARP - Mostra Internacional de dança - Imagens em Movimento, 2021/2022 THE PAST NIGHTS, UNDER_the_RADAR 11, Festival and Conference for Artistic Film, Animation and Experimental Sequential Media BARE LIFE, Internationales Filmfestival für Menschenrechte Select Respect (Preisträger), Thessaloniki, 2019 MU(s), Uraufführung: Viennale (Vienna International Film Festival Wien), 2011 DANZETRICE, Uraufführung: Wiener Festwochen, 2012
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Autor Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert Kategorie:Frau