Werner Janzarik (* 3. Juni 1920 in Zweibrücken; † 3. April 2019 in TraunsteinLeopoldina. Struktur und Mitglieder 2021, S. 417.) war ein deutscher Psychiater und Hochschullehrer.
Leben Janzarik wurde nach dem Medizinstudium zum Dr. med. promoviert und habilitierte sich 1959 mit dem Thema Dynamische Grundkonstellationen in endogenen Psychosen. Von 1951 bis 1974 wirkte er als Oberarzt und Leiter der Forensischen Sektion der Universität Mainz; ab 1965 war er außerplanmäßiger Professor. Von 1974 bis 1988 war er als Nachfolger von Walter Ritter von Baeyer ordentlicher Professor und Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg. Zudem war er von 1977 bis 1990 Herausgeber der Zeitschrift Der Nervenarzt. Zu seinen Publikationen gehörte 1968 Schizophrene Verläufe, 1974 Themen und Tendenzen der deutschsprachigen Psychiatrie.
Er wurde im Jahr 1980 in der Sektion Neurowissenschaften als Mitglied in die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina in Halle (Saale) aufgenommen.
Werner Janzarik war verheiratet und hatte sechs Kinder.
Literatur Sabine C. Herpertz, Christoph Mundt und Henning Saß: Nachruf auf Prof. Dr. Werner Janzarik (1920–2019). In: Der Nervenarzt. 90, 2019, S. 941–943, . Janzarik, Werner. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 581.
Weblinks
Mitgliedseintrag von Werner Janzarik bei der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina
Einzelnachweise
Kategorie:Psychiater Kategorie:Neurologe Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert) Kategorie:Mediziner (21. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg) Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1920 Kategorie:Gestorben 2019 Kategorie:Mann