Formmeister war der Titel der leitenden, für die Formgebung zuständigen Lehrer in den Werkstätten des Staatlichen Bauhauses in Weimar. Die Position entsprach der eines Professors an anderen Kunsthochschulen und -akademien.Zur personellen Struktur des Lehrkörpers des Bauhauses vgl. Matthias Eisenmenger: Der Architekt. Das zukünftige Berufsbild unter Berücksichtigung seiner Verantwortung als Baumeister. University Press: Kassel 2007, S. 64–69, zur Entwicklung s. Volker Wahl (Hrsg.): Die Meisterprotokolle des Staatlichen Bauhauses Weimar 1919–1925, bearb. v. Ute Ackermann. Böhlau: Weimar 2016 (= Veröffentlichungen aus Thüringischen Staatsarchiven 6). In den einzelnen Lehrwerkstätten stand den Formmeistern jeweils ein Werkmeister für die handwerkliche Ausbildung der Schüler unterstützend zur Seite.

Ab 1926 wurden die Formmeister am Bauhaus, das 1925 nach Dessau umgezogen war, wie an anderen vergleichbaren Ausbildungsstätten auch Professoren genannt.M. Siebenbrodt, L. Schöbe, .

Dieser schulische Lehrtitel ist nicht zu verwechseln mit dem Fortbildungsberuf Formermeister (s. Former)Deutscher Formermeister-Bund e. V. als Berufsvertretung. im Gießereigewerbe, der in älterer Literatur ebenfalls Formmeister genannt wird.„formenmacher bei den hochöfen“ –

Weblinks Unterricht. Bauhaus-Archiv

Einzelnachweise

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