mini|hochkant|Filialkirche Lebmach mini|Anwesen Wutte, Lebmach Lebmach ist ein Ort im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten, in Österreich. Durch den Ort verläuft die Grenze zwischen den Gemeinden Liebenfels und St. Veit an der Glan, wodurch der Ort in zwei Ortschaften zerfällt: Die Ortschaft Lebmach in der Gemeinde Liebenfels hat Einwohner (Stand ), die Ortschaft Lebmach in der Gemeinde St. Veit an der Glan hat Einwohner (Stand ).
Lage Der Ort liegt im Süden des Bezirks St. Veit an der Glan, etwa vier Kilometer südwestlich des Zentrums der Bezirkshauptstadt St. Veit an der Glan, am Nordrand des Glantalboden. Die Grenze zwischen den Katastralgemeinden Rosenbichl (Gemeinde Liebenfels) im Norden und Hörzendorf (Gemeinde St. Veit an der Glan) im Süden verläuft entlang der Ossiacher Straße, die südlich des Ortszentrums vorbeiführt.
Geschichte vor der Teilung Der Ort wurde schon 979 erwähnt, als Lebeniah.Gemeinde Liebenfels (Hrsg.): Gemeindechronik Liebenfels. 1998. S. 384.
Bevölkerungsentwicklung des gesamten Orts Für den Ort ermittelte man folgende Einwohnerzahlen: 1869: 15 Häuser, 104 Einwohner 1880: 15 Häuser, 95 Einwohner 1890: 14 Häuser, 104 Einwohner 1900: 13 Häuser, 101 Einwohner 1910: 15 Häuser, 153 Einwohner 1923: 17 Häuser, 171 Einwohner 1934: 150 Einwohner 1961: 14 Häuser, 147 Einwohner 2001: 28 Gebäude (davon 28 mit Hauptwohnsitz) mit 30 Wohnungen und 26 Haushalten; 83 Einwohner und 8 Nebenwohnsitzfälle; 26 Haushalte; 5 Arbeitsstätten, 5 land- und forstwirtschaftliche Betriebe 2011: 36 Gebäude, 73 Einwohner, 26 Haushalte, 10 Arbeitsstätten 2021: 38 Gebäude, 77 Einwohner, 29 Haushalte, 17 Arbeitsstätten
Lebmach (Gemeinde Liebenfels)
Lage Die Ortschaft umfasst – mit Ausnahme des südlich der Ossiacher Straße gelegenen Glantalerhofs und dessen Nebengebäuden – das Dorf Lebmach sowie den nördlich außerhalb gelegenen Hof Wrießnegger.
Geschichte Die in der Steuergemeinde Rosenbichl befindlichen Gebäude des Orts Lebmach gehörten in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Steuerbezirk Rosenbichl. Bei der Schaffung der politischen Gemeinden Mitte des 19. Jahrhunderts kam der Ort zur Gemeinde Feistritz, die 1875 in Gemeinde Pulst umbenannt wurde. Seit einer Gemeindefusion 1958 gehört die Ortschaft zur Gemeinde Liebenfels.
Bevölkerungsentwicklung Für die Ortschaft zählte man folgende Einwohnerzahlen: 1869: 13 Häuser, 95 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission: Orts-Repertorium des Herzogthumes Kärnten. Auf Grundlage der Volkszählung vom 31. Dezember 1869. Carl Gerold’s Sohn, Wien 1872, S. 76. 1880: 13 Häuser, 88 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder nach den Ergebnissen der Volkszählung vom 31. December 1880. Alfred Hölder, Wien 1882, S. 59. 1890: 11 Häuser, 94 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorien der im Österreichischen Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1890. V. Kärnten. Alfred Hölder, Wien 1894, S. 58. 1900: 10 Häuser, 95 EinwohnerK. K. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1900. V. Kärnten. K. K. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1905, S. 80. 1910: 11 Häuser, 133 EinwohnerStatistische Zentralkommission (Hrsg.): Spezialortsrepertorium der Österreichischen Länder. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910. V. Kärnten. Verlag der Staatsdruckerei, Wien 1918, S. 41. 1923: 12 Häuser, 154 EinwohnerBundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930. Abschnitt Kärnten, S. 17. 1934: 134 Einwohner handschriftlicher Nachtrag im Ortsverzeichnis 1923 (Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930.) mit der Signatur II 28238 der Universitätsbibliothek Klagenfurt. Abschnitt Kärnten, S. 17. 1961: 11 Häuser, 133 EinwohnerÖsterreichisches Statistisches Zentralamt: Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 21. März 1961. Österreichische Staatsdruckerei, 1965, S. 256. 2001: 26 Gebäude (davon 21 mit Hauptwohnsitz) mit 28 Wohnungen; 82 Einwohner und 7 Nebenwohnsitzfälle; 25 Haushalte; 4 Arbeitsstätten, 5 land- und forstwirtschaftliche Betriebe 2011: 34 Gebäude, 72 Einwohner, 25 Haushalte, 9 ArbeitsstättenAmt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Kärntner Ortsverzeichnis. Gebietsstand 1. 1. 2014. Klagenfurt 2014. 2021: 36 Gebäude, 77 Einwohner, 29 Haushalte, 16 ArbeitsstättenAmt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Ortsverzeichnis Kärnten. Daten Volkszählung 2021. Klagenfurt, 2024. S. 39.
Lebmach (Gemeinde St. Veit an der Glan)
Lage Die Ortschaft liegt südlich an der Ossiacher Straße und umfasst das Restaurant Glantalerhof mit Nebengebäuden.
Geschichte Die in der Steuergemeinde Hörzendorf befindlichen Gebäude des Orts Lebmach gehörten in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Steuerbezirk Karlsberg. Bei der Schaffung der politischen Gemeinden Mitte des 19. Jahrhunderts kam der Ort zur Gemeinde Hörzendorf (die anfangs den Namen Gemeinde Karlsberg führte), die durch Fusion 1972 in der Gemeinde St. Veit an der Glan aufging.Wilhelm Rausch: Gebiets- und Namensänderungen der Stadtgemeinden Österreichs (= Forschungen zur Geschichte der Städte und Märkte Österreichs. Band 2). Linz 1989, S. 245.
Bevölkerungsentwicklung Für die Ortschaft zählte man folgende Einwohnerzahlen: 1869: 2 Häuser, 9 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission: Orts-Repertorium des Herzogthumes Kärnten. Auf Grundlage der Volkszählung vom 31. Dezember 1869. Carl Gerold’s Sohn, Wien 1872, S. 73. 1880: 2 Häuser, 7 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder nach den Ergebnissen der Volkszählung vom 31. December 1880. Alfred Hölder, Wien 1882, S. 57. 1890: 3 Häuser, 10 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorien der im Österreichischen Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1890. V. Kärnten. Alfred Hölder, Wien 1894, S. 58. 1900: 3 Häuser, 6 EinwohnerK. K. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1900. V. Kärnten. K. K. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1905, S. 78. 1910: 4 Häuser, 20 EinwohnerStatistische Zentralkommission (Hrsg.): Spezialortsrepertorium der Österreichischen Länder. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910. V. Kärnten. Verlag der Staatsdruckerei, Wien 1918, S. 39. 1923: 5 Häuser, 17 EinwohnerBundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930. Abschnitt Kärnten, S. 16. 1934: 16 Einwohner handschriftlicher Nachtrag im Ortsverzeichnis 1923 (Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930.) mit der Signatur II 28238 der Universitätsbibliothek Klagenfurt. Abschnitt Kärnten, S. 16. 1961: 3 Häuser, 14 EinwohnerÖsterreichisches Statistisches Zentralamt: Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 21. März 1961. Österreichische Staatsdruckerei, 1965, S. 256. 2001: 2 Gebäude (davon 1 mit Hauptwohnsitz) mit 2 Wohnungen; 1 Einwohner und 1 Nebenwohnsitzfall; 1 Haushalt; 1 Arbeitsstätte, 0 land- und forstwirtschaftliche BetriebeStatistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis 2001 Kärnten. Wien 2004, S. 121. 2011: 2 Gebäude, 1 Einwohner, 1 Haushalt, 1 ArbeitsstätteAmt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Kärntner Ortsverzeichnis. Gebietsstand 1. 1. 2014. Klagenfurt 2014. 2021: 2 Gebäude, 0 Einwohner, 0 Haushalte, 1 ArbeitsstätteAmt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Ortsverzeichnis Kärnten. Daten Volkszählung 2021. Klagenfurt, 2024. S. 43.
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Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Bezirk St. Veit an der Glan Kategorie:Liebenfels Kategorie:St. Veit an der Glan Kategorie:Ersterwähnung 979