Heinz Zeise (* 12. März 1926 in Berlin; † 27. Juli 1976 in Königs Wusterhausen bei Berlin) war ein deutscher Szenenbildner und Maler.
Leben Zeise begann nach einer Lehre als Farblithograf im Jahr 1943 ein Studium an der Hochschule für bildende Künste in Berlin-Charlottenburg.
1944 wurde er zum Wehrdienst eingezogen und geriet zunächst in englische, später in französische Kriegsgefangenschaft. 1947 kehrte er nach Berlin zurück, setzte sein Studium bei Karl Hofer und Heinrich Ehmsen fort und wurde dessen Meisterschüler.Heinz Zeise bei bildatlas-ddr-kunst.de
Anfang der 1950er Jahre arbeitete er als Bühnen- und Szenenbildner für die DEFA (u. a. Die Geschichte vom kleinen Muck) und ab 1954 bis zu seinem Tod für den Deutschen Fernsehfunk.
Er lebte mit seiner Frau Ursula Zeise und seinem Sohn in Berlin-Johannisthal.
Filmografie (Auswahl) 1951: Die letzte Heuer, Regie Ernst Wilhelm Fiedler 1953: Die Geschichte vom kleinen Muck, Regie Wolfgang Staudte 1955: Carola Lamberti – Eine vom Zirkus, Regie Hans Müller 1955: Der verschenkte Leutnant 1955: Der Tod von La Morgaine, Regie: Wolfgang Luderer 1959–1967: Blaulicht (Fernsehserie, 4 Folgen) 1960: Nackt unter Wölfen, Regie Georg Leopold 1960: Der Fall Haarmann, Regie Wolfgang Luderer 1964: Schlafwagen Paris-München, Regie: Hans-Joachim Hildebrandt 1972: Das Märchen vom alten Arbat, Regie Edgar Kaufmann 1974: Polizeiruf 110: Per Anhalter, Regie Hans Joachim Hildebrandt 1974: Polizeiruf 110: Das Inserat, Regie: Heinz Seibert
Literatur Hans Müncheberg: Ein Sender für Deutschland? Konzeption und Realität des Deutschen Fernsehfunks. Verlag neobooks, München 2014, ISBN 978-3-8476-1291-9, .
Weblinks
Filmografie Heinz Zeise auf der Website des Filmmuseum Potsdam
Einzelnachweise
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