mini|Berlin bei der re:publica 2026 Alexandra Berlin (* 1988 in Leningrad, Sowjetunion, als Alexandra Rojkov) ist eine deutsche Journalistin.
Werdegang Alexandra Berlin, damals noch mit dem Familiennamen Rojkov, ihre Eltern und ihr Zwillingsbruder kamen im Frühjahr 1992 gemeinsam aus der Sowjetunion als jüdische Kontingentflüchtlinge nach Deutschland. Nach einem Jahr in einem Flüchtlingsheim bei LudwigsburgAlexandra Rojkov: Die Heimkehr. In: Süddeutsche Zeitung. 30. Juni 2016. zog sie nach Benningen am Neckar. Am Friedrich-Schiller-Gymnasium Ludwigsburg legte sie ihr Abitur ab. In: Gemeinde Benningen. 31. Januar 2008.
Berlin begann zunächst ein Studium der BWL und Arabistik,Lena Lammers: Alexandra Rojkov: „Ich habe einen Hamas-Führer interviewt und mit Siedlern zu Abend gegessen“. In: Edition F. 12. Februar 2016. während dessen sie rund ein Jahr an der Universität Kairo verbrachte.Alexandra Rojkov: Studieren in Kairo: Clash of Civilisations. In: Café Babel. 16. Februar 2012. 2010 brach sie ihr Studium ab und absolvierte stattdessen die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg. 2012 verbrachte sie mit einem Trialog-Stipendium der BMW Stiftung Herbert Quandt vier Monate in Jerusalem und zwei Monate in Tel Aviv. Für die Deutsche Presse-Agentur arbeitete sie als Nahost-Korrespondentin. In: dpa. 8. September 2014.Alexandra Rojkov. In: Der Spiegel. 2014 erhielt Berlin ein Seminyak-Stipendium von reporter-forum.de, Claus Kleber, Dirk Kurbjuweit und Beate Lakotta, In: reporter-forum.de. 5. Februar 2014. das sie für die Reportage „Die Mütter des Menschenhandels“ über Prostitution und Menschenhandel nutzte.Alexandra Rojkov: Die Mütter des Menschenhandels. In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. 30. März 2015. Auch die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit vergab 2014 ein Recherchestipendium an Alexandra Berlin.Journalistenstipendien der SdpZ wurden vergeben. In: Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit. 2014. Gefördert durch die Michael-Jürgen-Leisler-Kiep-Stiftung absolvierte Berlin 2015 ein USA-Stipendium.Bisherige Stipendiaten seit 1977 . In: Michael-Jürgen-Leisler-Kiep-Stiftung. Von Herbst 2015 an arbeitete Berlin als freie Journalistin unter anderem für F.A.Z., NZZ, Zeit Online,Autorenseite von Alexandra Berlin. In: Zeit Online. SZ-MagazinAutorenseite von Alexandra Berlin. In: SZ-Magazin. und die taz.Artikel von Alexandra Berlin. In: taz. Seit Juni 2019 ist sie Redakteurin im Auslandsressort des Spiegel. 2024 war sie Co-Autorin des achtteiligen Doku-Podcasts Judging Amanda Knox.Alexandra Berlin, Khesrau Behroz: Judging Amanda Knox. Undone/Der Spiegel, 2024.
2014 zählte das Medium Magazin Berlin zu den „Top-30 bis 30“ der deutschen Journalisten.Annette Milz: Top-30 bis 30 2014. In: Medium Magazin 17. Juli 2014. 2015 wurde Berlin für ihre Reportage „Hol’ mich hier raus!“Alexandra Rojkov: Hol mich hier raus! In: jetzt.de. 7. April 2014. für den Axel-Springer-Preis nominiert. In: Axel-Springer-Preis. 2016 wählte das Forbes Magazine Berlin zu den 30 besten europäischen Journalisten unter 30 Jahren.Wow. Diese 64 Talente aus Deutschland haben es in die Forbes 30 under 30 geschafft. In: Edition F. 20. Januar 2016. Berlins Reportage „Glaubst du, dass du mir helfen kannst?“ wurde 2016 in die Short-List des Egon-Erwin-Kisch-Preises aufgenommen. In: Nannen Preis. 2. Mai 2016. 2019 wurde Berlin von Aktion Deutschland Hilft für ihre drei Reportagen aus Niger „Wenn die Ärmsten Flüchtlingen helfen“Alexandra Rojkov: Wenn die Ärmsten Flüchtlingen helfen. In: taz. 26. Juli 2018., „Die Frau, die flüchten darf“Alexandra Rojkov: Die Frau, die flüchten darf. In: taz. 14. August 2018. und „Das Land der Krisenkinder“ für den Journalistenpreis humanitäre Hilfe nominiert.Die Nominierten 2019. In: Aktion Deutschland Hilft. Für den Nannen Preis 2019 war Berlin gleich zweimal nominiert: Mit der Reportage „Schicksalswahl“ in der Kategorie „Dokumentation“ sowie in der Kategorie „Investigation“ gemeinsam mit Journalisten von Correctiv, Die Zeit, Republik und Addendum für die Recherchen zu den CumEx-Files. In: Nannen Preis. 11. April 2019.
In einem Spiegel-Artikel vom 12. November 2023 erklärte sie, ihren russischen Namen abgelegt und den Geburtsnamen ihrer Großmutter, Berlin, durch eine behördliche Namensänderung angenommen zu haben, weil sie „mit dem Angriffskrieg auf die Ukraine nichts zu tun haben möchte“.Alexandra Rojkov: Warum ich meinen russischen Nachnamen ablege. In: Der Spiegel. 12. November 2023.
Auszeichnungen 2015: BIGSAS JournalistenpreisNorbert Heimbeck: Das andere Bild von Afrika. In: Nordbayerischer Kurier. 30. April 2015. für „Chris’ Reise zu den Sternen“, veröffentlicht im HochschulanzeigerAlexandra Rojkov: Chris’ Reise zu den Sternen. In: Hochschulanzeiger. 15. April 2014. und in NZZ Campus 2015: CNN Journalist AwardYoung journalist wins CNN award for „compelling, emotional“ Syria reports. In: CNN. 30. März 2015. für „Glaubst du, dass du mir helfen kannst?“Alexandra Rojkov, Jan Ludwig: „Glaubst du, dass du mir helfen kannst?“ In: Tagesspiegel. 2016: Konrad-Duden-Journalistenpreis (2. Preis)Klaus Nikolei: Duden-Journalistenpreis geht nach Berlin. In: Rheinische Post. 11. Januar 2016. für „Glaubst du, dass du mir helfen kannst?“ 2017: Bergwelten-Jungjournalist In: Bergwelten. 5. Dezember 2018. für „Der alte Mann, der Berg und ich“ in CORDAlexandra Rojkov: Der alte Mann, der Berg und ich. CORD. 18. November 2017.CORD war ein Männermagazin von Gruner + Jahr und dem Landwirtschaftsverlag Münster, das 2018 eingestellt wurde. 2019: Peter-Boenisch-Gedächtnispreis des Petersburger DialogsDie Preisträger des Peter-Boenisch-Gedächtnispreises 2019. In: Petersburger Dialog. Juli 2019. für die Reportage „Die Heimkehr“ über das Flüchtlingsheim, in dem sie als Vierjährige ihre erste Zeit in Deutschland verbrachte 2019: Deutscher Reporterpreis in der Kategorie „Investigation“ In: Meedia. 3. Dezember 2016. für die Recherchen zur Ibiza-Affäre im Team des Spiegel und der Süddeutschen Zeitung 2020: Nannen Preis in der Kategorie „Beste investigative Leistung“ für die Recherchen zur Ibiza-Affäre im Team des Spiegel und der Süddeutschen Zeitung 2020: Axel-Springer-Preis für junge Journalisten in Silber für die Reportage „202499“, veröffentlicht im SZ-Magazin 2022: Deutscher Reporter:innenpreis in der Kategorie „Beste Reportage“ für „Der letzte Zeuge“
Weblinks alexandra-berlin.de
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