mini|Atrium des Max-Planck-Instituts für Biologie des Alterns (2012)

Hammeskrause Architekten (Eigenschreibweise: hammeskrause architekten) ist ein international tätiges Architekturbüro mit Sitz in Stuttgart.

Inhaber Markus Hammes und Nils Krause lernten sich im Studium an der Universität Stuttgart kennenEva Herrmann, Natascha von Herz (Hrsg.): aufbrechen, teilhaben, weiterdenken, S. 378. und sind Gründer des Architekturbüros. Seit Anfang 2025 wird Hammeskrause Architekten von Dana Bilek, Tobias Döring und Joep Kuijs geführt.

Markus Hammes Markus Hammes, Jahrgang 1964, ist Architekt und schloss sein Studium 1993 an der Universität Stuttgart mit dem Diplom ab. Im Anschluss war er Projektleiter bei Brenner & PartnerLicht im Labyrinth. Partikeltherapiezentrum, Marburg. In: DBZ – Deutsche Bauzeitschrift, Heft 4, 2014, S. 58–65, hier S. 58.Michael Brüggemann: Willkommensgeste in Beton. Partikel-Therapie-Zentrum, Marburg. In: Beton Bauteile 2015. Entwerfen, Planen, Ausführen. 63. Jahrgang, Bauverlag, Gütersloh 2014, S. 78–83, hier S. 83, ISBN 978-3-7625-3665-9. und ab 1999 dort Partner.Brenner & Partner Freier Architekt & Ingenieure: Handelsregister-Bekanntmachung, veröffentlicht im Bundesanzeiger, 11. März 1999. Von 1997 bis 2005 unterrichtete er als Lehrbeauftragter am Institut für Baustofflehre, Bauphysik, Gebäudetechnologie und Entwerfen der Universität Stuttgart. Markus Hammes war von 2012 bis 2016 Vorsitzender der BDA-Gruppe Stuttgart. Seit Januar 2023 ist er Professor für Architektur an der IU Internationale Hochschule, Campus Frankfurt am Main.

Nils Krause Nils Krause, Jahrgang 1964, ist Architekt und schloss sein Studium 1995 an der Universität Stuttgart mit dem Diplom ab. Im Anschluss war er von 1995 bis 2001 Projektleiter bei Behnisch & Partner, Stuttgart.db deutsche bauzeitung, Heft 7-8, 2013, S. 96. Ab 2001 war er Partner bei Brenner & Partner.Brenner & Partner Freie Architekten & Ingenieure: Handelsregister-Bekanntmachungen, veröffentlicht im Bundesanzeiger, 8. Dezember 2000. Von 1997 bis 2006 unterrichtete er zudem als Lehrbeauftragter am Institut für Baustofflehre, Bauphysik, Gebäudetechnologie und Entwerfen der Universität Stuttgart. Nils Krause erhielt 2015 zudem ein Certificate of Advanced Studies der Fachhochschule Nordwestschweiz und der Stanford University.Grüne Verwandlung. Eindachhof Wenden. In: DBZ – Deutsche Bauzeitschrift, Heft 11, 2016, S. 52–57, hier S. 52.

Geschichte Die Zusammenarbeit von Markus Hammes und Nils Krause begann zum 1. Januar 2001Markus Hammes, Nils Krause (Hrsg.): reflexionen, reflections, S. 345. mit der gemeinsamen Partnerschaft im Büro Brenner & Partner und der Übernahme des Büros, das Jürgen Horst Brenner von Richard Döcker übernommen hatte.Brenner & Partner Freier Architekt & Ingenieure, Stuttgart: Handelsregister-Bekanntmachung, veröffentlicht im Bundesanzeiger, 3. Februar 1998. Zum Jahresanfang 2007 erfolgte die Umfirmierung in Hammeskrause Architekten. Im August 2016 wurde die Rechtsformänderung in eine Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung vollzogen.

Profil Das Arbeitsspektrum reicht von Architektur bis zu städtebaulichen Ziel- und Entwicklungsplanungen, insbesondere Masterplanungen für Universitäten. Die Schwerpunkte der Bauaufgaben liegen in der Planung und Realisierung von Bauten für Bildung und Forschung, Kultur und Gesundheit, Industrie und Verwaltung, sowohl für die Öffentliche Hand als auch für private Auftraggeber.

Seit 2015 arbeitet das Architekturbüro intensiv mit Building Information Modeling (BIM).Eva Herrmann, Natascha von Herz (Hrsg.): aufbrechen, teilhaben, weiterdenken, S. 338 f. Das Architekturbüro engagiert sich für die BIM-Methodik und arbeitet ehrenamtlich bei Buildingsmart, einer Non-Profit-Organisation zur Förderung der effizienteren Projektabwicklung im Bauwesen durch einen offenen, herstellerneutralen Informationsaustausch.

Projekte (Auswahl) 2002: Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme (Stuttgart)Markus Hammes, Nils Krause (Hrsg.): reflexionen, reflections, S. 176–189. 2006: Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme, 2. Bauabschnitt (Dresden)Markus Hammes, Nils Krause (Hrsg.): reflexionen, reflections, S. 226–279, S. 326 f, und S. 326 f. 2006: Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik (IBMT, Potsdam)Markus Hammes, Nils Krause (Hrsg.): reflexionen, reflections, S. 39–41, S. 44 f, S. 70–81, S. 312, S. 314 und S. 320 f. 2007: Porsche AG, Antriebszentrum Bau 60 (Stuttgart)Markus Hammes, Nils Krause (Hrsg.): reflexionen, reflections, S. 146–159. 2008: Erweiterungsbau der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden (unter anderem Bibliothek, Probe- und Übungsräume und Konzertsaal) Markus Hammes, Nils Krause (Hrsg.): reflexionen, reflections, S. 38 f., S. 48, S. 222–235 und S. 330 f. Eva Herrmann, Natascha von Herz (Hrsg.): aufbrechen, teilhaben, weiterdenken, S. 134–158. 2009: TechLab für die Institute Robotik und Mechatronik und für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (Oberpfaffenhofen)Markus Hammes, Nils Krause (Hrsg.): reflexionen, reflections, S. 130–143. Forschungsgebäude in Oberpfaffenhofen. In: [ark], architektur, raum, konstruktion, Ausgabe 01-2011, S. 24. Eva Herrmann, Natascha von Herz (Hrsg.): aufbrechen, teilhaben, weiterdenken, S. 86 und S. 405. 2009: Marburger Ionenstrahl-TherapiezentrumMarkus Hammes, Nils Krause (Hrsg.): reflexionen, reflections, S. 296ؘ–309 und S. 332 f. Cornelia Krause: Gestalten und lindern. Partikel-Therapiezentrum in Marburg, Deutschland. In: First Floor 14. (PDF; 2,9 MB) Architekturmagazin von Bauwerk Parkett, 1-2013, S. 18–21. Eva Herrmann, Natascha von Herz (Hrsg.): aufbrechen, teilhaben, weiterdenken, S. 248 f. 2011: Zentrum für Optische Quantentechnologien, Universität Hamburg (ZOQ, Hamburg)Markus Hammes, Nils Krause (Hrsg.): reflexionen, reflections, S. 162–173. 2012: Max-Planck-Institut für Festkörperforschung, Präzisionslabor (Stuttgart-Büsnau)Melanie Meinig: Präzision in Vollendung. In: Industriebau. Architektur, Technik, Management, 6-2012, S. 16–21. Markus Hammes, Nils Krause (Hrsg.): reflexionen, reflections, S. 208–219 und S. 328 f. Eva Herrmann, Natascha von Herz (Hrsg.): aufbrechen, teilhaben, weiterdenken, S. 105–115. 2012: Centre for Free-Electon Laser Science (CEFL, Hamburg-Bahrenfeld)Markus Hammes, Nils Krause (Hrsg.): reflexionen, reflections, S. 238–249. Oliver G. Hamm: Das Pantheon für Röntgenlaser. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13. August 2013. Centre for Free-Electon Laser Science, Hamburg. In: DBZ – Deutsche Bauzeitschrift, Heft 9, 2013, S. 6. Claudia Närdemann: Identitätsstiftend. In: bba Bau, Beratung, Architektur, Heft 10, 2015, S. 6–9. 2012: Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns (Köln)Markus Hammes, Nils Krause (Hrsg.): reflexionen, reflections, S. 252–263. Zertifizierung für Gebäude des Max-Planck-Instituts. Im Neubau die Prozesse des Alterns erforschen. In: greenbuilding. nachhaltig planen, bauen und betreiben. 9-2015, S. 36–39. Frank Maiers-Solgk: Forschung im Atrium. Zwei Bauten von hammeskrause regen die Kommunikation unter Wissenschaftlern an. In: Deutsches Architektenblatt, 12-2016, S. 12–15. Eva Herrmann, Natascha von Herz (Hrsg.): aufbrechen, teilhaben, weiterdenken, S. 284 und S. 406. 2013: DRL-Forum für Raumfahrtantriebe, Schulungs- und Ausstellungsgebäude (Lampoldshausen)Anja Tröster: Raketentests im schwäbischen Wald. In: Stuttgarter Zeitung, 28. Juni 2013. Eva Herrmann, Natascha von Herz (Hrsg.): aufbrechen, teilhaben, weiterdenken, S. 73–83. 2013: Klinikum Pirna (Pirna)Eva Herrmann, Natascha von Herz (Hrsg.): aufbrechen, teilhaben, weiterdenken, S. 407. 2014: Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT, Forschungs- und Laborbau (Sulzbach (Saarland))hammeskrause architekten, Melanie Meinig: Zellmembran mit Charakter. In: Industriebau. Architektur, Technik, Management, 5-2014, S. 24–27. Fraunhofer Institut für Biomedizinische Technik, Sulbach (sic!), in: DBZ – Deutsche Bauzeitschrift, 1-2015, S. 4. Katrin Lünser, Markus Maier: Fraunhofer Institut für Biomedizinische Technik (IBMT), Sulzbach. Umbau und Erweiterung eines bestehenden Hallenkomplexes. In: Forschungs- und Laborbauten (Ernst & Sohn Special), April 2015, S. 44–47. Eva Herrmann, Natascha von Herz (Hrsg.): aufbrechen, teilhaben, weiterdenken, S. 37–70. 2016: Institutsgebäude für Technische Thermodynamik und Technische Physik des DLR (Stuttgart) Karin Kronthaler: Zentrum in Gelb. In: Industriebau. Architektur, Technik, Management, Bauen für Forschung und Entwicklung, 1-2017, S. 26 f. Detail. Außen verschlossen, innen offen: Über das Atrium gelangt Tageslicht in das neue Institut des DLR. In: Bauwelt, 15-2017, S. 60 f. Neubau eines Forschungsgebäudes in Stuttgart. Gefaltetes Licht. In: bba Bau, Beratung, Architektur, Heft 1–2, 2018, S. 28 f. Eva Herrmann, Natascha von Herz (Hrsg.): aufbrechen, teilhaben, weiterdenken, S. 84 f. 2016: WindLab auf dem Campus Wechloy der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Oldenburg-Wechloy) Eva Herrmann, Natascha von Herz (Hrsg.): aufbrechen, teilhaben, weiterdenken, S. 116 f. 2016: Center of Brain, Behavior and Metabolism (Lübeck)Michael Hollinde: Neues Hirnforschungszentrum – ein Meilenstein für die Uni. In: Lübecker Nachrichten, 27. Februar 2016. Melanie Meinig: Mehr Sein als Schein. In: Industriebau. Architektur, Technik, Management, 3-2016, S. 12–17. Frank Maiers-Solgk: Forschung im Atrium. Zwei Bauten von hammeskrause regen die Kommunikation unter Wissenschaftlern an. In: Deutsches Architektenblatt, 12-2016, S. 12–15. Ulrich Höhns: Zwischen den Meeren. Neue Architektur in Schleswig-Holstein, Dölling und Galitz, München 2017, S. 118 f, ISBN 978-3-86218-100-1. Eva Herrmann, Natascha von Herz (Hrsg.): aufbrechen, teilhaben, weiterdenken, S. 282 f. 2016: Energy Materials In-Situ Laboratory (EMIL, Berlin)Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft, Berlin 2014, S. 117 f, ISBN 978-3-944820-21-7.Eva Herrmann, Natascha von Herz (Hrsg.): aufbrechen, teilhaben, weiterdenken, S. 409. 2017: Centre for Structural Systems Biology (CSSB, Hamburg-Bahrenfeld) Zentrum für strukturelle Systembiologie (CSSB), Hamburg. In: DBZ – Deutsche Bauzeitschrift, Heft 4, 2018, S. 4. Eva Herrmann, Natascha von Herz (Hrsg.): aufbrechen, teilhaben, weiterdenken, S. 314 f. 2018: BioZentrum I, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Mainz)Biozentrum auf dem Gutenbergcampus in Mainz. Exzellente Infrastruktur für Forschung und Lehre. In: Forschungs- und Laborbauten (Ernst & Sohn Special), April 2019, S. 34–36. 2019: Klinikum Pforzheim, Um- und Neubauten (Pforzheim)Markus Hammes, Nils Krause (Hrsg.): reflexionen, reflections, S. 282–293. Klinikum Pforzheim – Neubau, Umbau, Sanierung bei laufendem Betrieb. In: Das Krankenhaus, 10-2016, S. 919 f. Klinikum Pforzheim. Neubau, Umbau, Sanierung bei laufendem Betrieb. In: Bauten des Gesundheitswesens (Ernst & Sohn Special), September 2016, S. 20–24. Eva Herrmann, Natascha von Herz (Hrsg.): aufbrechen, teilhaben, weiterdenken, S. 237–247. 2019: Roche Forschungsgebäude Bau 98 (Basel)Eva Herrmann, Natascha von Herz (Hrsg.): aufbrechen, teilhaben, weiterdenken, S. 348 f. 2019: Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden (Dresden)Mehr Platz für Polymerforscher. In: Dresdner Neueste Nachrichten, 26. November 2019. Eva Herrmann, Natascha von Herz (Hrsg.): aufbrechen, teilhaben, weiterdenken, S. 410. 2020: Biomedizinische Forschung BMF, Universität zu Lübeck (Lübeck)Uni-Entzündungszentrum. In: Immobilien Zeitung, 19. September 2013. Melanie Meinig: Mehr Sein als Schein. In: Industriebau. Architektur, Technik, Management, 3-2016, S. 12–17, hier S. 15. Eva Herrmann, Natascha von Herz (Hrsg.): aufbrechen, teilhaben, weiterdenken, S. 410. Jahresangabe nach 2020: Isotopenlabor Universität zu Lübeck (Lübeck) Eva Herrmann, Natascha von Herz (Hrsg.): aufbrechen, teilhaben, weiterdenken, S. 410.