Kiszsidány ( Roggendorf, Lukindrof; bis 1946 Németzsidány) ist eine Gemeinde im Kreis Kőszeg im Komitat Vas im Westen Ungarns.

Geographische Lage Die Gemeinde befindet sich ungefähr sieben Kilometer nordöstlich von Kőszeg, gut 20 Kilometer nördlich von Szombathely sowie drei Kilometer südlich der Grenze zu Österreich. Nachbargemeinden sind Horvátzsidány, Peresznye und Csepreg.

Geschichte Das Dorf wurde nach 1236 gegründet und soll seinen Namen (Roggendorf) von einer untergegangenen Vorgängersiedlung namens Rokfia erhalten haben.Fritz Zimmermann: Das karolingische Siedlungsgebiet von Lutzmannsburg. In: Burgenländische Heimatblätter. 10. Jahrgang, Heft Nr. 1, Eisenstadt 1948, S. 4, Der Ort war eine deutsche Sprachinsel in einem seit dem 16. Jahrhundert mehrheitlich von Kroaten besiedelten Teil Ungarns. 1946 wurde das Dorf von Németzsidány („Deutsch Zsidany“) zu Kiszsidány („Klein Zsidany“) umbenannt.

Bevölkerung Ethnische StrukturJahrEinwohnerMagyarenDeutscheKroatenSonstige 1880 357 7 316 13 21 1910 303 12 266 10 15 1920 296 35 235 13 13 1930 237 31 201 5 0 1941 244 46 192 6 0 1949 241 236 1 4 0 2011 98 - - - -

Sehenswürdigkeiten Glockenturm der evangelischen Kirche, erbaut 1926 Marienstatue (Szűz Mária-oszlop) Rhododendron-Garten (Rhododendron kert) Römisch-katholische Kirche Szűz Mária neve, erbaut 1882

Verkehr Am nördlichen Rand des Ortes verläuft die Landstraße Nr. 8624. Es bestehen Busverbindungen nach Kőszeg und in Richtung Bük. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich ungefähr acht Kilometer südwestlich in Kőszeg.

Weblinks

Offizielle Website () Kiszsidány bei Naturpark Geschriebenstein Kiszsidány bei Via Sancti Martini

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Komitat Vas Kategorie:Gegründet 1236