Die Okahandja war ein Schiff des Gouvernements von Deutsch-Südwestafrika. Es gehörte somit zur Flottille des Schutzgebietes.Gustav Adolf Fischer: In: Heinrich Schnee (Hrsg.): Deutsches Kolonial-Lexikon. Band I. Quelle & Meyer, Leipzig 1920, S. 644 f.
Geschichte Die Okahandja wurde 1905 in Hamburg gebaut. Sie wurde nach der Ortschaft Okahandja in Deutsch-Südwestafrika benannt.
Zunächst gehörte das Schiff der Hamburger Woermann-Linie. 1906 kaufte das Kaiserliche Gouvernement von Deutsch-Südwestafrika das Schiff als Bereisungsboot des Gouvernements. Es war in Lüderitzbucht stationiert.
Über das weitere Schicksal der Okahandja ist nichts bekannt.
Literatur Erich Gröner, Dieter Jung, Martin Maass: Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945. Band 7: Landungsverbände, II: Landungsfahrzeuge i.e.S. (Teil 2), Landungsfähren, Landungsunterstützungsfahrzeuge, Transporter; Schiffe und Boote des Heeres, Schiffe und Boote der Seeflieger/Luftwaffe, Kolonialfahrzeuge. Bernard & Graefe Verlag, Koblenz 1990, S. 218.
Einzelnachweise
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