Surab Sotkilawa (, ; * 12. März 1937 in Sochumi; † 18. September 2017 in Moskau, Russland) war ein georgischer Fußballspieler, Operntenor, Professor am Moskauer Konservatorium und Träger des Titels Volkskünstler der UdSSR.

Biographie Ausbildung Sotkilawa schloss 1960 seine Ausbildung am Georgischen Polytechnischen Institut in Tiflis ab.

Fußballkarriere Sotkilawa spielte schon seit seiner Kindheit Fußball. Mit 16 Jahren wurde er von Dinamo Suchum als Verteidiger verpflichtet. 1956 wurde er Kapitän der georgischen Nationalmannschaft und zwei Jahre später vom Verein Dinamo Tiflis verpflichtet, bei dem er schon 1955 eine Saison unter Vertrag gestanden hatte.Зураб Лаврентьевич Соткилава / Surab Sotkilava Profil, peoples.ru; besucht 23.12.2019. 1958 erlitt er bei einem Spiel in Jugoslawien eine Knieverletzung, die im darauffolgenden Jahr zum Ende seiner sportlichen Laufbahn führte.

Musikkarriere 1965 schloss Sotkilawa seine Gesangsausbildung unter David Andguladze am Konservatorium in Tiflis ab. Von 1965 bis 1974 war er Solist am Sacharia-Paliaschwili-Theater in Tbilissi. Von 1966 bis 1968 studierte er unter Diaro Barra an der Mailänder Scala. Sotkilawa wurde später Professor am Moskauer Konservatorium, an dem er bis 1988 unterrichtete. Er war Vorsitzender des Internationalen P. I. Tschaikowski-Wettbewerbs und Mitglied der Accademia Filarmonica in Bologna. Sotkilawa war besonders für seine Interpretation der Werke Giuseppe Verdis bekannt.

Pädagogische Karriere Von 1976 bis 1988 unterrichtete Sotkilawa am Moskauer Konservatorium, seit 1987 als Professor für Sologesang. 2002 nahm er seine Professur wieder auf.

Tod Im Jahr 2015 wurde bei ihm Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert. Er starb im September 2017 im Alter von 80 Jahren und hinterließ seine Frau, Eliso Turmanidse, und zwei Töchter.

Ehemalige Studenten Ksenia Leonidova

Rollen am Bolschoi-Theater Il trovatore – Manrico Tosca – Cavaradossi Iolanta – Vaudemont Aida – Radames Sadko – Kaufmann aus Indien Die Entführung des Mondes – Arzakan Un ballo in maschera – Riccardo Cavalleria rusticana – Turiddu La molinara [it] – Don Caloandro Boris Godunow – Grigori Otrepjew, Prätendent, der falsche Dmitri Chowanschtschina – Galitzine Nabucco – Ismaele (Quelle:)

Auszeichnungen 1968: Hauptpreis des Goldenen Orpheus Festivals (Bulgarien) 1970: 2. Preis des Tschaikowski-WettbewerbsБиография Зураба Соткилавы, peoples.ru; besucht 23.12.2019. 1970: Ehrenkünstler der Georgischen Sozialistischen Sowjetrepublik 1971: Ehrenzeichen der SowjetunionСостав академии: Зураб Лаврентьевич Соткилава, independent-academy.net; besucht 23.12.2019. 1973: Volkskünstler der Georgischen Sozialistischen SowjetrepublikМосковская государственная консерватория им. П. И. Чайковского — Педагоги — Соткилава Зураб Лаврентьевич, mosconsv.info, besucht 23.12.2019 1976: Orden des Roten Banners der Arbeit 1983: Volkskünstler der UdSSR 1997: Orden der Ehre (Georgien) 1998: Schota-Rustaweli-Staatspreis 2001: Verdienstorden für das Vaterland 4. Klasse 2007: Verdienstorden für das Vaterland 3. Klasse 2008: Ovation (Russland) 2012: Ehrenurkunde des Präsidenten der Russischen Föderation Ehrenmitglied der Accademia Filarmonica, Bologna

Einzelnachweise

Kategorie:Volkskünstler der UdSSR (Darstellende Kunst) Kategorie:Fußballspieler (FC Dinamo Tiflis) Kategorie:Opernsänger Kategorie:Volkskünstler der Georgischen Sozialistischen Sowjetrepublik (Darstellende Kunst) Kategorie:Träger des Verdienstordens für das Vaterland Kategorie:Träger des Ordens des Roten Banners der Arbeit Kategorie:Träger des Ordens Zeichen der Ehre Kategorie:Sowjetbürger Kategorie:Georgier Kategorie:Geboren 1937 Kategorie:Gestorben 2017 Kategorie:Mann