mini|Unter- und Oberfinningen von Nordwesten mini|Finningen, Pfarrkirche Sankt Martin
Finningen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Dillingen an der Donau. mini|Kirche St. Johannes Baptist in Oberfinningen mini|hochkant|Schloss in Unterfinningen, 16. Jahrhundert
Geographie Finningen liegt in der Region Augsburg.
Es gibt drei Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben): Brunnenmühle (Einöde) Finningen (Pfarrdorf) Mörslingen (Pfarrdorf)
Es gibt die Gemarkungen Mörslingen, Oberfinningen und Unterfinningen.
Geschichte
Finningen gehörte zum Reichsstift Kloster Sankt Ulrich und Afra Augsburg. Der Ort war Teil des Kurfürstentums Bayern und bildete eine geschlossene Hofmark, die 1803 mit dem Stift aufgehoben wurde. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstanden mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinden Oberfinningen und Unterfinningen.
Eingemeindungen Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern haben sich am 1. Januar 1974 die Gemeinden Oberfinningen und Unterfinningen zur neuen Gemeinde Finningen zusammengeschlossen. Am 1. Mai 1978 kam Mörslingen hinzu.
Einwohnerentwicklung Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 1430 auf 1710 um 280 Einwohner bzw. um 19,6 %. Jahr 1961 1970 1987 1991 1995 2000 2005 2010 2015 Einwohner 1263 1317 1402 1477 1528 1574 1630 1646 1677 Jahr 2020 2023 Einwohner 1745 1849 Politik Die Kommune ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Höchstädt an der Donau. Gemeinderat Der Gemeinderat besteht aus dem ersten Bürgermeister und zwölf Gemeinderatsmitgliedern. Bei der Gemeinderatswahl 2026 entfielen sieben Mandate als Gemeinderatsmitglied auf die Mörslinger Liste und fünf Mandate auf die Christliche Wählervereinigung. Parteien und Wählergemeinschaften%2026Sitze2026 %2020 Sitze2020 Mörslinger Liste55,6755,357 Christliche Wählervereinigung Finningen 44,4544,655Gesamt100,012100,012Wahlbeteiligung in %78,682,14
Bürgermeister Erster Bürgermeister ist seit 2008 Klaus Friegel (Mörslinger Liste). Er wurde bei der Wahl vom 15. März 2020 mit 81,0 % für weitere sechs Jahre bestätigt.
Wappen
Baudenkmäler
Bodendenkmäler Siehe: Liste der Bodendenkmäler in Finningen
Wirtschaft und Infrastruktur Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft Im Jahr 2020 gab es nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 151 und im Bereich Handel und Verkehr 33 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 19 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es 840. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine und im Bauhauptgewerbe sieben Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 2016 38 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1558 ha, davon waren 293 ha Ackerfläche und 1266 ha Dauergrünfläche.
Bildung Es gibt folgende Einrichtungen in Finningen (Stand 2021): 2 Kindertageseinrichtungen: 99 genehmigte Plätze mit 85 betreuten Kindern
Die Gemeinde Finningen ist Mitglied des Schulverbandes „Grund- und Mittelschule Höchstädt a.d.Donau“.
Söhne und Töchter der Stadt Dominikus Ringeisen (* 1835 in Unterfinningen; † 1904) war ein römisch-katholischer Geistlicher und Begründer der Ursberger Anstalt (heute Dominikus-Ringeisen-Werk)
Weblinks
Gemeinde Finningen bei der Verwaltungsgemeinschaft Höchstädt a. d. Donau
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Landkreis Dillingen an der Donau Kategorie:Gemeindegründung 1974
Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)