Adrian Rienäcker (* 1964 in Essen) ist ein deutscher Maschinenbauingenieur und Hochschullehrer. Seine Fachgebiete sind Konstruktionslehre, Maschinenelemente, Tribologie und Finite-Elemente-Methode.

Leben Rienäcker wurde 1964 in Essen geboren und studierte an der RWTH Aachen Maschinenbau. 1995 promovierte er am Institut für Maschinenelemente und Maschinengestaltung (IME) bei Heinz Peeken und Gunter Knoll. In seiner Dissertation beschäftigte er sich mit der Instationären Elastohydrodynamik von Gleitlagern mit rauhen Oberflächen und inverse Bestimmung der Warmkonturen. Im Anschluss war er ein Jahr als Postdoktorand am Institut für Maschinenelemente und Konstruktionstechnik (IMK) an der Universität Kassel tätig, ehe er in die freie Wirtschaft wechselte. Von 1996 bis 2000 war er bei BMW Rolls-Royce tätig und wechselte (nach einer kurzfristigen Tätigkeit bei Stihl) 2001 zu MTU Aero Engines, wo er bis 2010 tätig war. Dort war er in leitender Position an der Entwicklung von Turbinen für den Airbus A320neo und den Airbus A380 tätig.

Seit 2010 lehrt Adrian Rienäcker als Professor am Lehrstuhl für Maschinenelemente und Tribologie an der Universität Kassel. Seit Oktober 2013 ist er geschäftsführender Direktor des Instituts für Antriebs- und Fahrzeugtechnik.

Publikationen (Auswahl)

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