Anke Engelmann (* 1966 in Weimar) ist eine deutsche Autorin, Journalistin und Herausgeberin.
Werdegang Engelmann arbeitete von 1984 bis 1990 als Theaterdekorateurin im Schauspielhaus Erfurt und absolvierte eine handwerkliche Ausbildung (Erwachsenenqualifizierung) als Möbelpolstererin. Von 1992 bis 2001 studierte sie Ältere Deutsche Sprache und Ältere Deutsche Literatur, Germanistische Linguistik und Europäische Ethnologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Nach einer journalistischen Ausbildung war sie Volontärin und von 2003 bis 2008 Redakteurin bei der Tageszeitung Neues Deutschland in Berlin. 2008 kehrte sie nach Erfurt zurück und arbeitete dort als freie Journalistin. Seit 2011 betreibt sie das Büro für angewandte Poesie, sie ist Autorin, Lektorin und Dozentin für Kreatives Schreiben und Alphabetisierung. 2021 erschien ihr Erzählband Eiapopeia im Prenzelberg in der Edition Schwarzdruck. 2026 erschien ihr Roman Blender bei Voland & Quist Berlin.
Bücher Eiapopeia im Prenzelberg. Erzählungen, Edition Schwarzdruck, Gransee 2021, ISBN 978-3-96611-016-7. Blender. Roman, Voland & Quist, Berlin 2026, ISBN 978-3-86391-454-7.
Herausgaben Theo Hellmund (Devi Danu) Herz im Kopf . Buch + CD, Büro für angewandte Poesie, Beyernaumburg/Erfurt 2015; ISBN 978-3-7375-5650-7 Gruppenbild mit Eisbär. Eine Auswahl aus Passwort Pegasus. Kreatives Schreiben an der Volkshochschule Arnstadt-Ilmenau, Artefakt Verlag, Bendeleben 2019, ISBN 978-3-937364-09-4. Eva träumt nicht mehr. Eine Auswahl von Anke Engelmann. Texte aus fünf Jahren kreatives Schreiben im Kultur: Haus Dacheröden. BoD Norderstedt 2024, ISBN 978-3-7583-6320-7
Reportagen Ich frage mich doch nicht, warum ich lebe. Matthias Vernaldi fordert das Recht auf Selbstbestimmung ein. Neues Deutschland, 13. und 14. Mai 2006. Stocklocken und kugelsichere Jungfrauen. Begegnung mit der Arnstädter Autorin Eugenie Marlitt. Neues Deutschland, 4. und 5. August 2012. Wer spricht schon noch vom Krieg? Das Trauma der Kindheit begleitet Brunhilde Knieps bis heute – und wirkt auch auf ihre Kinder. Neues Deutschland, 15. und 16. Dezember 2012. Lebensräume – Erinnerungsorte. Beinahe acht Jahrzehnte lang lebte Norbert Schneider in ein und derselben Wohnung. Jetzt verfällt das Haus. Neues Deutschland, 20. und 21. April 2013.
Weblinks
Anke Engelmann – Büro für angewandte Poesie Anke Engelmann beim Verlag Voland & Quist Anke Engelmann bei Edition Schwarzdruck Anke Engelmann im Autorenlexikon des Thüringer Literaturrates Anke Engelmann auf der Website des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller VS in ver.di, LV Thüringen Anke Engelmann im „Literaturland Thüringen“
Einzelnachweise Ralf Julke: Eine Nicht-Eulenspiegel-Geschichte aus den Brüchen der verschwundenen DDR, in: Leipziger Zeitung online, 17.02.2026. Michael Helbing: Wie eine Weimarer Autorin einen Schelm das Gothaer Liebespaar fälschen lässt, in Thüringer Allgemeine, 16.02.2026. Romy Gehrke: Aus der Bücherkiste "Blender", in MDR Thüringen-Journal, 17.02.2026. Tino Dallmann: Mit einem Kunstfälscher durch die DDR – Anke Engelmanns neuer Roman "Blender", in: MDR aktuell, 22.02.2026. Ulrike Gramann: Die Schriftstellerin Anke Engelmann im Gespräch mit der Schriftstellerin Ulrike Gramann (Literaturland Thüringen im Radio, Sendung vom 3.3.2026) Peter Hartlapp: Anke Engelmann "Blender", in: MDR Kultur - Das Radio, 19.03.2026.
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