Johann Georg Rudolf L’hermet (* 28. Dezember 1859 in Magdeburg; † 25. November 1945Schönebeck – Eine Reise in die Schachgeschichte Sachsen-Anhalts in Schönebeck (Elbe)) war ein deutscher Schachmeister und Schachkomponist.

Leben L’hermet entstammte einer seit 1702 in Magdeburg ansässigen Hugenottenfamilie aus der Nähe von Nîmes. Nach dem Besuch des Viktoria-Gymnasiums in Burg widmete er sich dem Kaufmannsberuf und war schließlich Direktor der Vermittlungszentrale Provinzial-Sächsischer und benachbarter Handelskammern.Konrad Reiß: Der Saale-Schachbund 1882~1945, Repromedia GmbH Leipzig, Löberitz - Zörbig - Leipzig, 2019 Er wohnte in Schönebeck.

Turnierschach Zeit seines Lebens blieb L’hermet dem Schachklub Magdeburg treu. Er spielte u. a. gegen Wilhelm Steinitz, Louis Paulsen und Emil Schallopp. Ab 1883 leitete er mehr als 50 Jahre lang die Schachspalte der Magdeburger Zeitung.

Schachkomposition Seine erste Schachkomposition veröffentlichte L’hermet bereits 1879 in der Deutschen Schachzeitung, mehr als 600 Publikationen in aller Welt folgten.

Lösung:

1. c2–c4! Kb2–c3 2. Kd1–c1 Kc3xc4 3. Kc1–c2!

Weiß hat die Opposition, der Bauer kann nicht verwandelt werden.

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