mini|250px| Der Kagaku-ji () mit dem Bergnamen Taiun-zan () ist ein Tempel der Sōtō-Richtung des Buddhismus in Akō (Präfektur Hyōgo). Er ist der 31. Tempel des Neuen Saigoku-Pilgerwegs.
Geschichte mini|220px|Plan des Tempels (siehe Text) Der Tempel wurde anlässlich der Belehnung von Asano Naganao (; 1610–1672) mit der Domäne Akō 1645 als Tempel des Klans errichtet. Auch nach der Auslöschung dieses Zweiges des Asano-Klans blieb der Tempel der Familie verbunden.
Anlage Man betritt den Tempel im Süden durch das schlichte Tempeltor (, 1 im Plan). Es stammt von der Burg Akō und wurde bei deren Abriss Anfang der Meiji-Zeit hierher versetzt. Hat man das Tor passiert, steht voraus die Haupthalle (, 2). Auf der rechten Seite steht der Glockenturm (, 3) mit der „stummen Glocke“ (). Der Legende nach soll sie beim Tode von Asano Naganori (; 1667–1701) aus Trauer für einige Zeit stumm geblieben sein. Auf der linken Seite sieht man die große Zazen-Halle (, 4) für die Zen-Meditation, links daneben die kleine Hōon-Halle (, 5), die an den Tempelgründer erinnert.
Im Norden gelangt man zum inneren Bereich des Tempels, in dessen Mitte in einem umschlossenen Rechteck Gedenksteine (, 6Die Gräber der 47 befinden sich am Sengaku-ji in Tokyo.) für die 47 Samurai stehen. Dahinter sieht man das Museum (M) des Tempels, das u. a. auf die 47 Samurai Bezug nimmt.
Der Nordwesten der Anlage wird von einem Friedhof (F) eingenommen.
Bilder
Anmerkungen
Literatur Hyōgo-ken no rekishi sampo henshu iinkai (Hrsg.): Kagaku-ji. In: Hyogo-ken no rekishi sampo (ge). Yamakawa Shuppan, 2012. ISBN 978-4-634-24828-1. S. 135.
Weblinks
Website des Tempels Webseite zum Tempel
Kategorie:Buddhistischer Tempel in der Präfektur Hyōgo Kategorie:Erbaut in den 640er Jahren Kategorie:Akō