Die Volta war ein Großzerstörer der Mogador-Klasse der französischen Marine. Am 27. November 1942 versenkte die Besatzung die Volta im Hafen von Toulon selbst. Sie war nach dem Fluss Volta in Westafrika benannt.

Geschichte Die spätere Volta wurde am 24. Dezember 1934 bei der Ateliers et Chantiers de Bretagne in Nantes auf Kiel gelegt. Der Stapellauf erfolgte am 26. November 1936 und die Indienststellung am 6. März 1939.

Am 3. Juli 1940 befand sich die Volta in Mers-el-Kébir, als die französischen Schiffe im Hafen von der britischen Royal Navy angegriffen wurden. Die Volta feuerte 88 mal auf britische Zerstörer und entkam zusammen mit dem Schlachtschiff Strasbourg und weiteren Zerstörern nach Toulon.

Bis November 1941 wurde die Luftabwehr in Toulon verstärkt. Anschließend sollte ein neueres Sonargerät eingebaut werden. Diese Umrüstung war noch nicht abgeschlossen, als es am 27. November 1942 zur Selbstversenkung der Vichy-Flotte kam. Das Schiff wurde am 20. Mai 1943 von Italien gehoben, aber nicht wieder instand gesetzt. Am 24. November 1943 wurde das Wrack bei einem Luftangriff durch Bombentreffer erneut versenkt. Später wurde es gehoben und 1948 endgültig abgewrackt.

Literatur John Jordan: The Contre-Torpilleurs of the Mogador Class. Conway, London 2007, ISBN 1-84486-041-8. Mike J. Whitley: Zerstörer im Zweiten Weltkrieg. Technik, Klassen, Typen. Motorbuchverlag, Stuttgart 1991, ISBN 3-613-01426-2. John Jordan, Jean Moulin: French Destroyers: Torpilleurs d'Escadre & Contre-Torpilleurs 1922–1956. Seaforth Publishing, Barnsley ISBN 978-1-84832-198-4.

Weblinks

Informationen über die Volta bei uboat.net (englisch).

Kategorie:Mogador-Klasse Kategorie:Schiffsverlust durch Selbstversenkung Kategorie:Schiffsverlust 1942