Eckenmühle ist ein Gemeindeteil des Marktes Eckental im Landkreis Erlangen-Höchstadt (Mittelfranken, Bayern). Eckenmühle liegt in der Gemarkung Eckenhaid.
Lage Die ehemalige EinödeIn der BLO fälschlicherweise als Weiler klassifiziert. ist im Gemeindeteil Eckenhaid als Haus Nr. 32 und 34 der Schnaittacher Straße (ERH 11) aufgegangen. Sie liegt am Eckenbach, einem linken Zufluss der Schwabach. Im Osten gibt es einen kleinen Teich, im Süden einen Tennisplatz und im Südwesten einen Friedhof.
Geschichte Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Eckenmühle aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte das nürnbergische Pflegamt Lauf aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und die Grundherrschaft hatte die Herrschaft Eckenhaid.W. Schwemmer, G. Voit: Lauf-Hersbruck, S. 59.
Von 1797 bis 1810 unterstand Eckenmühle dem Justiz- und Kammeramt Erlangen. Im Rahmen des Ersten Gemeindeedikts wurde der Ort dem 1813 gebildeten Steuerdistrikt Eschenau zugeordnet. Sie unterstand in der Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Erlangen und gehörte spätestens mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) zur Ruralgemeinde Eckenhaid im Landgericht Lauf. In der freiwilligen Gerichtsbarkeit unterstand der Ort dem Patrimonialgericht Eckenhaid.W. Schwemmer, G. Voit: Lauf-Hersbruck, S. 141.
Am 1. Juli 1972 wurde Eckenmühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die neu gebildete Gemeinde Eckental eingegliedert.
Baudenkmal Haus Nr. 1: Mühle
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 4 6 6 4 10 9 6 4 8 8 HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser, 1871 bis 1987 als Wohngebäude. 1 1 1 1 1 1 1 Quelle Dort als Eckenhaidermühle aufgelistet.
Religion Eckenmühle ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Bartholomäus (Eschenau) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Walburga (Kirchröttenbach) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Eckental) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Erlangen-Höchstadt