Johannisthal (fränkisch: JohannisdahlD. Fastnacht: Erlangen: ehemaliger Stadt- und Landkreis, S. 159. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „johánisdāl“.) ist ein Gemeindeteil des Marktes Heroldsberg im Landkreis Erlangen-Höchstadt (Mittelfranken, Bayern). Johannisthal liegt in der Gemarkung Großgeschaidt.
Lage Die Einöde liegt direkt an der Bundesstraße 2 und an der Gründlach. Im Norden grenzen Acker- und Grünland an. Die Flur wird Letten genannt. Im Süden befinden sich die Waldgebiete Wedlach und Im Blech.
Geschichte Der Ort wurde vom ursprünglich in Ziegelstein ansässigen Ziegler Johann Egersdörfer auf dem Gemeindegebiet von Großgeschaidt gegründet und nach dessen Vornamen benannt. 1923 wurde der Betrieb der Ziegelhütte eingestellt. 1993 wurde der Bauernhof abgebrochen.D. Fastnacht: Erlangen: ehemaliger Stadt- und Landkreis, S. 159. Am 1. Mai 1978 wurde der Ort nach Heroldsberg eingegliedert.
Einwohnerentwicklung Jahr 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 13 7 3 20 17 16 7HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Sie werden in den Verzeichnissen als Wohngebäude bezeichnet. 1 1 1 1 4 2Quelle
Religion Johannisthal ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Matthäus (Heroldsberg) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Georg (Ziegelstein) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Heroldsberg Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Erlangen-Höchstadt Kategorie:Ersterwähnung 1862