mini|hochkant|Mischa Barton (2017) Mischa Anne Marsden Barton (* 24. Januar 1986 in Hammersmith, London) ist eine britisch-amerikanische Schauspielerin und Model.
Leben Mischa Anne Marsden Barton wurde im Londoner Stadtteil Hammersmith geboren. Ihre Mutter Nuala Quinn-Barton ist eine in Nordirland geborene irisch-amerikanische Filmproduzentin, ihr Vater Paul Marsden Barton stammt aus Manchester; sie haben drei gemeinsame Töchter. Mischa Bartons ältere Schwester arbeitet als Anwältin in London.
In Hammersmith hatte Mischa die St Paul's Girls' School besucht, bevor die Familie nach New York City umzog. Ihren Schulabschluss machte Barton 2004 an der Professional Children's School in Manhattan. Danach besuchte sie einen Sommerkurs an der Royal Academy of Dramatic Art in London. 2006 wurde Barton US-amerikanische Staatsbürgerin.
In der Nacht zum 27. Dezember 2007 wurde Barton in West Hollywood wegen Fahrens ohne gültigen Führerschein, Alkoholeinfluss am Steuer und Drogenbesitzes verhaftet. Sie musste die Nacht im Polizeirevier verbringen und kam am nächsten Morgen gegen eine Kaution in Höhe von ca. 10.000 US-Dollar frei. Darauf folgend erhielt sie Mitte April 2008 eine dreijährige Bewährungsstrafe. Zusätzlich musste sie eine Geldstrafe in Höhe von 2.000 US-Dollar bezahlen und einen Kurs über die Gefahren von Alkoholkonsum besuchen.Focus Online: Schauspielerin Mischa Barton wegen Drogen am Steuer verurteilt
Karriere Im Alter von neun Jahren begann Mischa Barton ihre Schauspielkarriere an diversen Theatern in New York, wo sie die Hauptrolle in Tony Kushners Slavs! erhielt. Es folgten weitere Stücke wie Where the Truth Lies, Twelve Dreams und One Flea Spare. Außerdem nahm sie am Shakespeare Festival in New York City teil.
Ihr Fernsehdebüt gab Barton 1996 in der Serie All my Children. Weltweit bekannt wurde sie 2003 mit der Rolle der Marissa Cooper in der US-amerikanischen Fernsehserie O.C., California. Für diese Rolle gewann sie 2004 den Teen Choice Award und wurde in einer weiteren Kategorie für den gleichen Preis nominiert. Ein Jahr später wurde sie ebenfalls für den Teen Choice Award nominiert, den sie 2006 erneut gewann. Noch 2006 folgte ihr Ausstieg und kurze Zeit darauf das Ende der Serie. Barton arbeitet neben der Schauspielerei als Mannequin für Kosmetik- und Bekleidungshersteller.
Barton wurde am 8. Februar 2008 in Berlin der Viper-Award von Karl Lagerfeld überreicht. Nach dem schwachen Quotenstart der The-CW-Serie The Beautiful Life und deren Absetzung nach nur zwei Episoden äußerte Barton, dass sie aus dem Fernsehgeschäft aussteigen und sich auf ihre Filmkarriere konzentrieren wolle.Blokster.de: vom 24. Oktober 2009.
Bereits 1999 erhielt Barton Nebenrollen in den Hollywood-Produktionen The Sixth Sense und Notting Hill. Ihre erste Hauptrolle spielte sie 2000 in Mittendrin und voll dabei, gefolgt von Lost and Delirious im darauffolgenden Jahr sowie 2007 in Closing the Ring – Geheimnis der Vergangenheit. Mischa Bartons schauspielerische Darbietung wurde in diesen Produktionen überwiegend sehr positiv beurteilt. Weitere Film- und gelegentliche Fernsehauftritte folgten. Barton spielte vor allem in B-Filmen, darunter viele Thriller und Horrorfilmproduktionen mit, von denen nur einige eine Kinoauswertung erhielten. Ihr Schaffen umfasst mehr als 70 Produktionen.
Filmografie (Auswahl) 1995: Polio Water (Kurzfilm) 1995: All My Children (Fernsehserie, 1 Episode) 1996: Ein Engel in New York (Un Angelo a New York, Fernsehfilm) 1996–1997: KaBlam! (Fernsehserie, 10 Episoden) 1997: Lawn Dogs – Heimliche Freunde (Lawn Dogs) 1999: An Off-Beats Valentine’s (Fernsehfilm) 1999: Pups – Kein Kinderspiel (Pups) 1999: Notting Hill 1999: The Sixth Sense – Der Sechste Sinn (The Sixth Sense) 2000: Paranoid – 48 Stunden in seiner Gewalt (Paranoid) 2000: Mittendrin und voll dabei (Skipped Parts) 2000: Frankie & Hazel – Zwei Mädchen starten durch (Frankie & Hazel, Fernsehfilm) 2001: Lost and Delirious 2001: Julie Johnson 2001: Tart – Jet Set Kids 2001–2002: Noch mal mit Gefühl (Once and Again, Fernsehserie, 8 Episoden) 2002: Die Stimme des Meeres (A Ring of Endless Light, Fernsehfilm) 2003: Fastlane (Fernsehserie, 1 Episode) 2003: Octane – Grausamer Verdacht (Octane) 2003–2006: O.C., California (The O.C., Fernsehserie, 76 Episoden) 2006: The OH in Ohio 2007: Closing the Ring – Geheimnis der Vergangenheit (Closing the Ring) 2007: Die Girls von St. Trinian (St.Trinian’s) 2007: Virgin Territory 2008: Lange Beine, kurze Lügen und ein Fünkchen Wahrheit … (Assassination of a High School President) 2009: Walled In 2009: Besessen – Fesseln der Eifersucht (Homecoming) 2009: The Beautiful Life: TBL (Fernsehserie, 5 Episoden) 2010: Law & Order: Special Victims Unit (Fernsehserie, 1 Episode) 2010: Don’t Fade Away 2011: You and I 2012: Cyberstalker 2012: Beauty and the Least: The Misadventures of Ben Banks 2012: I Will Follow You Into the Dark 2012: Apartment 1303 – Wohnst du noch oder stirbst du schon? (Apartment 1303 3D) 2013: A Resurrection 2013: Date-A-Max (Fernsehserie, 1 Episode) 2013: Gutsy Frog (Fernsehfilm) 2014: Bhopal: A Prayer for Rain 2014: Throwdown (Beyond Justice) 2014: Starcrossed 2015: Zombie Killers (Zombie Killers: Elephant’s Graveyard) 2015: SWAT: Unit 887 (24 Hours) 2015: Bunker – Es gibt kein Entkommen (The Hoarder) 2015: Hope Lost 2015: American Beach House 2015: Checkmate 2015: L.A. Slasher 2015: Operator – Wettlauf gegen die Zeit (Operator) 2016: Recovery Road (Fernsehserie, 1 Episode) 2016: Deserted 2016: The Malevolent 2017: Mining for Ruby 2017: The Joneses Unplugged (Fernsehfilm) 2017: Executor 2018: Monsters at Large 2018: Painkillers 2018: The Toybox 2018: Ouija House 2018: Papa 2018: The Basement – Der Gemini Killer (The Basement) 2020: Spree 2023: Einladung zum Mord (Invitation to a Murder) 2023: Nachbarn (Neighbours, Fernsehserie) 2025: Einladung zum Mord 2: Das Rätsel von Kairo (Murder at the Embassy) 2026: Sleepwalker 2026: Bad News on the Doorstep
Barton spielte außerdem in den Musikvideos zu Enrique Iglesias’ Addicted, James Blunts Goodbye My Lover, Noel Gallaghers Everybody’s on the Run, Apparats You Don’t Know Me, Deap Vallys Turn It Off und Incubus Warning mit.
Auszeichnungen 2004: Teen Choice Award – Best Actress 2004: Teen Choice Award – TV Breakout Star Female 2005: Bravo Otto in Bronze in der Kategorie TV-Star weiblich 2005: Teen Choice Award – Best Actress 2006: Teen Choice Award – Best Actress 2007: Flo Award – Best Actress 2008: Viper Award
Weblinks
‘I’m a huge Oasis fan. What kind of self-respecting Brit would I be if I wasn’t?’, Interview, The Guardian, 27. Februar 2025, Englisch
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Model Kategorie:Kinderdarsteller Kategorie:Brite Kategorie:Engländer Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1986 Kategorie:Frau