Weißenberg (fränkisch: WaesnbärchD. Fastnacht: Erlangen: ehemaliger Stadt- und Landkreis, S. 309. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „waesņbęrχ“.) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Uttenreuth im Landkreis Erlangen-Höchstadt (Mittelfranken, Bayern). Weißenberg liegt in der Gemarkung Uttenreuth.
Lage Die Einöde besteht aus einem Wohn-, einem Nebengebäude und einer Gärtnerei. Sie ist von über 20 Schreberhäuschen mit Schrebergärten umgeben. Im Nordosten grenzt das Waldgebiet Grünholz an. Im Westen und Süden grenzen Acker- und Grünflächen an. Ein Anliegerweg führt 400 Meter weiter westlich zur Kreisstraße ERH 7 zwischen Marloffstein (1 km nordwestlich) und Uttenreuth (1 km südöstlich).
Geschichte 1601 wurde der Flurname Weißenberg erstmals urkundlich erwähnt. Neben den Feldern gab es zu dieser Zeit einen Wein- und Obstgarten. Ursprünglich stand dort ein Wachhäuslein, das die Witwe Margareta Schmidmeyer wieder aufbauen wollte, was aber wahrscheinlich nie geschah. 1712 gab es dort ein Gütlein, das Franz Maximilian Geigennetter an Georg Steinmann verkaufte und um ein geringes Häuslein mit Stall und Städelein erweiterte. Der Ort lag im Fraischbezirk des brandenburg-bayreuthischen Oberamt Baiersdorf. Der Grundherr über dieses Anwesen war das Kastenamt Baiersdorf.D. Fastnacht: Erlangen: ehemaliger Stadt- und Landkreis, S. 308 ff.
Von 1797 bis 1810 unterstand Weißenberg dem Justiz- und Kammeramt Erlangen. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde der Ort dem 1813 gebildeten Steuerdistrikt Uttenreuth und der 1818 entstandenen Ruralgemeinde Uttenreuth zugeordnet.
Im 19. Jahrhundert lagen die Felder brach. 1893 wurde Weißenberg von Heinrich und Kunigunda Koch erworben und als Gartenbaubetrieb genutzt.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 7 6 4 7 9 12 5 7 5 5 8HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser, von 1871 bis 1987 als Wohngebäude. 1 1 1 1 1 1 1 2Quelle
Religion Die Katholiken sind nach Unsere Liebe Frau (Dormitz) gepfarrt, die Lutheraner nach St. Matthäus (Uttenreuth).
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Uttenreuth Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Erlangen-Höchstadt Kategorie:Ersterwähnung 1712