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Der Goldmantelweber (Ploceus taeniopterus) zählt innerhalb der Familie der Webervögel (Ploceidae) zur Gattung der Ammerweber (Ploceus).Goldmantelweber, in Avibase – Die Weltvogel-Datenbank

Der Vogel kommt in Ostafrika vor in Äthiopien, der Demokratischen Republik Kongo, in Kenia, Sudan (dort gilt er als sehr häufig) und Uganda. In letzter Zeit überwiegend an den Küsten des Baringosees.

Das Verbreitungsgebiet umfasst Lebensräume mit hohem Gras und vereinzelten Akazien, entlang größerer Flüsse un in Sümpfen.

Der e Artzusatz kommt von und .

Merkmale Die Art ist 13 cm groß und wiegt zwischen 20 und 27 g. Das Männchen hat im Brutkleid dunkelbraune Iris und eine schwarze Gesichtsmaske von direkt hinter den Augen herab zur Brust oben, die breit dunkel kastanienbraun eingerahmt ist auf der Stirn. Die Kombination von dunklem Auge und bis zur Brust reichender schwarzer Maske ist charakteristisch.

Im Schlichtkleid haben Männchen und Weibchen dunkle Augen, einen gelben Überaugenstreif und gelbbraune Brust. Die Oberseite ist brauner und der Schnabel ist dunkler als beim weiblichen Dotterweber. Jungvögel sind ähnlich wie das Weibchen gefiedert, aber mit weißen Augen und ähneln dem Cabanisweber-Jungen.T. Stevenson, J. Fanshawe: Birds of East Africa. Kenya, Tanzania, Uganda, Rwanda, and Burundi. Princeton University Press, 2002, ISBN 978-0-691-12665-4.

Von „Birds of the World“ und von der „Clements Checklist of Birds of the World“ wird die Art als monotypisch angesehen, während „AviList“ und „IOC World Bird List“ folgende Unterart anerkennen: P. b. taeniopterus , 1923H. Lynes: Ploceus taeniopterus furensis. In: Bulletin of the British Ornithologists' Club, Band 43, S. 94, 1923, Biodiversity Library, Darfur, Westsudan

Der Goldmantelweber scheint im Sudan mit dem Zimtweber (Ploceus badius) zu hybridisieren.R. Demey: Recent reports. In: Bulletins of the African Bird Club Bd. 21, Nr. 2, S. 239–252, 2014

Stimme Der Gesang des Männchens wird als zögerlich und ruckartig mit trocken und unmusikalischen Ende beschrieben.

Lebensweise Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Pflanzensamen, aber auch Insekten.

Die Brutzeit liegt zwischen August und Oktober im Sudan, zwischen Juli und November in der Demokratischen Republik Kongo und zwischen Mai und September in Kenia.

Goldmantelweber sind polygyn, brüten in kleinen Kolonien. Das Gelege besteht aus 2 – 3 grünlich bis bräunlichen Eiern, die vom Weibchen ausgebrütet werden.

Gefährdungssituation Der Bestand gilt als nicht gefährdet (Least Concern).

Literatur H. G. L. Reichenbach: Die Singvögel, 1863, S. 78, Biodiversity Library

Weblinks

Macaulay Library

Einzelnachweise A. J. F. K. Craig: Northern Masked-Weaver (Ploceus taeniopterus), version 1.0. In: J. del Hoyo, A. Elliott, J. Sargatal, D. A. Christie und E. de Juana (Herausgeber): Birds of the World. 2020, Cornell Lab of Ornithology, Ithaca, NY, USA, Ploceus taeniopterus J. A. Jobling: A Dictionary of Scientific Bird Names. Oxford University Press. 1991. ISBN 0-19-854634-3. AviList Core Team. 2025. AviList: The Global Avian Checklist, v2025. AviList.v2025 IOC World Bird List 15.2 Old World sparrows, snowfinches, weavers J. F. Clements, P. C. Rasmussen, T. S. Schulenberg, M. J. Iliff, J. A. Gerbracht, D. Lepage, A. Spencer, S. M. Billerman, B. L. Sullivan, M. Smith und C. L. Wood: The eBird/Clements Checklist of Birds of the world: v2025, 2025, Version 2025. Abgerufen am 21. Juni 2026

Kategorie:Webervögel