mini|alt=Imogen Grant trägt ein weißes Hemd mit der Aufschrift Great Britain. Um den Hals trägt sie einige Ketten und ein blaues Band, an dem ihre Goldmedaille befestigt ist, die aber nicht im Bild ist.|Imogen Grant bei einem Interview während der Olympischen Spiele 2024 Imogen Daisy Grant, MBE (* 26. Februar 1996 in Cambridge) ist eine britische Leichtgewichts-Ruderin. Sie wurde 2022 Weltmeisterin und Europameisterin und 2024 Olympiasiegerin.
Karriere Bei den U23-Weltmeisterschaften 2017 belegte Imogen Grant mit dem britischen Leichtgewichts-Doppelvierer den fünften Platz. 2018 gewann sie bei den U23-Weltmeisterschaften den Titel im Leichtgewichts-Einer. Bei den Weltmeisterschaften 2018 in der Erwachsenenklasse erkämpfte sie die Bronzemedaille hinter der Französin Laura Tarantola und der Italienerin Clara Guerra. 2019 trat Imogen Grant bei den Europameisterschaften zusammen mit Eleanor Piggott im Leichtgewichts-Doppelzweier an und belegte den vierten Platz. Beim Ruder-Weltcup in Rotterdam siegte Grant im Leichtgewichts-Einer. Ende August traten bei den Weltmeisterschaften in Linz-Ottensheim Imogen Grant und Emily Craig im Leichtgewichts-Doppelzweier an und erhielten die Bronzemedaille hinter den Booten aus Neuseeland und aus den Niederlanden. 2021 gewannen die beiden die Silbermedaille hinter den Italienerinnen und vor den Niederländerinnen bei den Europameisterschaften in Varese. Bei den Olympischen Spielen in Tokio belegten die Britinnen den vierten Platz mit 0,01 Sekunden Rückstand auf die drittplatzierten Niederländerinnen.
2022 bei den Europameisterschaften in München gewannen Craig und Grant den Titel vor den Französinnen. Einen Monat später siegten die beiden Britinnen bei den Weltmeisterschaften in Račice u Štětí vor den Booten aus den Vereinigten Staaten und aus Irland. Im Jahr darauf konnten Craig und Grant ihren Titel bei den Europameisterschaften 2023 in Bled verteidigen, sie siegten vor den Crews aus Griechenland und aus Frankreich. Drei Monate später bei den Weltmeisterschaften in Belgrad gewannen die beiden Britinnen vor der US-Crew und den Rumäninnen. 2024 bei den Europameisterschaften in Szeged belegten Grant und Craig den vierten Platz und hatten abei etwa eine Sekunde Rückstand auf die drittplatzierten Italienerinnen. Drei Monate später bei den Olympischen Spielen in Paris gewannen die beiden Britinnen mit 1,7 Sekunden Vorsprung vor dem rumänischen Boot.
Nach einem Jahr Pause trat Imogen Grant 2026 bei den Ruderinnen ohne Gewichtsbeschränkung an. Bei den Europameisterschaften 2026 in Varese belegte der britische Doppelvierer mit Lola Anderson, Hannah Scott, Rebecca Wilde und Imogen Grant den vierten Platz mit drei Sekunden Rückstand auf die drittplatzierten Rumäninnen. Einen Monat später bei den Weltmeisterschaften in Amstelveen überquerten Anderson, Scott, Finnola Stratton und Grant die Ziellinie anderthalb Sekunden hinter den siegreichen Niederländerinnen und eine halbe Sekunde vor dem drittplatzierten Boot aus den Vereinigten Staaten.
2025 wurde Imogen Grant für ihre Verdienste um den Rudersport zum Member des Order of the British Empire (MBE) ernannt.bbc.com: Southgate knighted in New Year Honours - full list (30. Dezember 2024), abgerufen am 31. Dezember 2024
Weblinks
Eintrag bei olympics.com (englisch)
Fußnoten
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