Inuk Silis-Høegh (* 21. April 1972 in Qaqortoq)CV. Niels Wessel Bagges Kunstfond. ist ein grönländischer Regisseur und Künstler.

Leben Inuk Silis-Høegh ist der Sohn des lettischen Fotografen Ivars Sīlis (* 1940) und der grönländischen Künstlerin Aka Høegh (* 1947). Seine jüngere Schwester ist die Schriftstellerin Bolatta Silis-Høegh (* 1981).Anders Grønlund: Inuk Silis Høegh. Danmarks Nationalleksikon.

Er schloss 1997 ein Studium in Film- und Fernsehproduktion an der Universität Bristol ab. 1999 veröffentlichte er seinen ersten Kurzfilm Sinilluarit (Gute Nacht), der auf 27 Filmfestivals gezeigt wurde und im Folgejahr den Publikumspreis beim Far North Film Festival gewann. In der Zeit danach drehte er Kurzfilme und Dokumentationen sowie Musikvideos und Werbungen. Er betätigte sich als Installationskünstler. 2004 führte er gemeinsam mit dem dänischen Künstler Asmund Havsteen-Mikkelsen das Kunstprojekt Melting Barricades durch, das eine grönländische militärische Invasion Dänemarks simuliert. Seine Kunst wurde hauptsächlich in Grönland und Dänemark ausgestellt. 2010 erlangte er einen weiteren Abschluss, den Master of Fine Arts an der Königlichen Dänischen Kunstakademie. 2011 gründete er gemeinsam mit seinem Schwager Emile Hertling Péronard die Filmproduktionsgesellschaft Ánorâĸ Film. 2013 stellte er bei der Cargo Culte Revue II in Paris und Lyon aus und im selben Jahr verhüllte er die National Gallery of Canada anlässlich des Kunstfestivals Sakahàn als schmelzenden Eisberg. 2014 führte er Regie beim Film Sumé – The Sound Of A Revolution, der die Geschichte der Band Sumé von Per Berthelsen und Malik Høegh behandelt und auf der Berlinale 2017 gezeigt wurde.SUME – Mumisitsinerup Nipaa. Berlinale.

Filmografie 1999: Sinilluarit (Kurzfilm) 2000: På fremmed is (Dokumentarfilm) 2001: Eskimo Weekend (Kurzfilm) 2002: I samme båd (Dokumentarfilm) 2007: Tarrarsornerit / Spejlinger (Dokumentarfilm) 2014: Sume – Mumisitsinerup Nipaa (Sumé – The Sound Of A Revolution) (Dokumentarspielfilm) 2021: The Green Land (Kurzfilm) 2023: Historien om Grønland og Danmark (Dokumentarserie)

Auszeichnungen 2000: Publikumspreis beim Far North Film Festival für Sinilluarit 2004: Niels-Wessel-Bagge-Preis 2014: Jane Glassco Award für Sumé – The Sound Of A Revolution beim ImagineNative Film + Media Arts Festival 2014: Cynthia Lickers-Sage Award für Sumé – The Sound Of A Revolution beim ImagineNative Film + Media Arts Festival 2014: Innersuaq für Sumé – The Sound Of A RevolutionPoul Krarup: Inuk Silis Høegh fik kulturprisen 2015. Sermitsiaq.AG (21. Juni 2015). 2015: Kulturbotschafter der Kommuneqarfik SermersooqOffizielle Website. ánorâĸ film. 2015: Grönländischer Kulturpreis

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Einzelnachweise

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