Maik Krahl (* 2. März 1991 in Bautzen) ist ein deutscher Jazzmusiker (Trompete, Komposition).

Leben und Wirken Krahl, aufgewachsen in Dobranitz, begann bereits im Alter von acht Jahren Trompete zu spielen. Bald interessierte er sich für Jazz und spielte in einschlägigen Bigbands und Ensembles. Bereits als Jugendlicher nahm er an Workshops von Claudio Roditi, Klaus Ignatzek, Jean-Louis Rassinfosse und Jiggs Whigham teil.Porträt (Real Live Jazz) Nach seinem 2009 begonnenen Jazzstudium an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden bei Till Brönner und Malte Burba absolvierte er den Masterstudiengang Jazz Improvising Artist an der Folkwang Universität der Künste in Essen bei Ryan Carniaux. Während des Studiums gehörte er zum Jugendjazzorchester Sachsen, dem Lajjazzo Brandenburg sowie ab 2012 dem Bundesjazzorchester, mit dem er auch international auf Tournee ging.

Sein erstes Album unter eigenem Namen Decidophobia (mit Constantin Krahmer, Oliver Lutz und Hendrik Smock sowie Bruno Müller) erschien 2018 bei Double Moon Records.Besprechung (Jazz thing) 2020 folgte bei Challenge Records Fraction mit Gast Seamus Blake. 2022 erschien beim selben Label In-Between Flow (mit Constantin Krahmer, Jakob Kühnemann, Fabian Rösch sowie als Gast auf einigen Titeln Kurt Rosenwinkel).

Neben seinem eigenen Quartett spielt Krahl regelmäßig mit dem Quintett Unit 5, mit dem er 2018 das Jazzstipendium jazz@undesigned gewann. Als Mitglied des Subway Jazz Orchestra hat er an dessen Alben Primal Scream (2015), State of Mind (2016), Richbeck Suite (2018) und Still Screaming (2020) mitgewirkt.

Seit 2026 ist Krahl Professor für Jazz-Trompete an der Hochschule für Musik Würzburg.

Diskographische Hinweise Rain, Flowers and New Beginnings (Challenge Records International, 2026, mit Tamara Lukasheva, Constantin Krahmer, Jakob Kühnemann und Fabian Rösch) The Magic of Consistency (Challenge Records International, 2024, mit Seamus Blake, Julius Peter Nitsch, Peter Gall) In-Between Flow (Challenge Records International, 2022, mit Constantin Krahmer, Jakob Kühnemann, Fabian Rösch sowie Kurt Rosenwinkel) Fraction (Challenge Records International, 2020, mit Constantin Krahmer, Oliver Lutz, Leif Berger und Seamus Blake) Decidophobia (Double Moon Records, 2018, mit Constantin Krahmer, Bruno Müller, Oliver Lutz, Hendrik Smock)

Weblinks Webpräsenz Doppeltes Debüt (Sächsische Zeitung 2018)

Einzelnachweise

Kategorie:Jazz-Trompeter Kategorie:Komponist (Jazz) Kategorie:Hochschullehrer (HfM Würzburg) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1991 Kategorie:Mann