Greienmühle ist ein Gemeindeteil der Stadt Höchstadt an der Aisch im Landkreis Erlangen-Höchstadt (Mittelfranken, Bayern). Greienmühle liegt in der Gemarkung Sterpersdorf.
Geografie Die Einöde liegt am rechten Ufer der Aisch. Gegenüber mündet der Krummbach in die Aisch. Im Südwesten liegt die Flur Schelleite. Ein Anliegerweg führt zu einer Gemeindeverbindungsstraße (0,1 km südlich), die nach Greiendorf (0,7 km südwestlich) bzw. zur Bundesstraße 470 beim Höchstadter Gewerbegebiet verläuft (0,6 km nordöstlich).
Geschichte Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte die Greienmühle zur Realgemeinde Greiendorf. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Höchstadt aus. Grundherr des Anwesens war das Kastenamt Höchstadt.H. H. Hofmann: Höchstadt-Herzogenaurach, S. 64.
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Greienmühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Sterpersdorf und der 1818 gegründeten Ruralgemeinde Sterpersdorf zugewiesen.H. H. Hofmann: Höchstadt-Herzogenaurach, S. 136.
Am 1. Mai 1978 wurde Greienmühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Stadt Höchstadt an der Aisch eingegliedert.
Baudenkmäler In Greienmühle gibt es zwei Baudenkmäler: Haus Nr. 1: Wassermühle mit Scheune Bildstock
Einwohnerentwicklung Jahr 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 9 16 7 9 7 12 7 4 9HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 2 2 2 1 1 2Quelle Dort bei Kraiendorf vermerkt.
Religion Greienmühle ist römisch-katholisch geprägt und war ursprünglich nach St. Georg (Höchstadt an der Aisch) gepfarrt, seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist die Pfarrei St. Vitus (Sterpersdorf) zuständig. Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach St. Oswald (Lonnerstadt) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Höchstadt an der Aisch) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Erlangen-Höchstadt