Betpouy ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Hautes-Pyrénées in der Region Okzitanien (vor 2016: Midi-Pyrénées). Sie gehört zum Arrondissement Tarbes und zum Kanton Les Coteaux. Die Einwohner werden Betpouyens und Betpouyennes genannt.

Geographie Betpouy liegt circa 32 Kilometer östlich von Tarbes in der historischen Provinz Quatre-Vallées am nordöstlichen Rand des Départements.

Umgeben wird Betpouy von den acht Nachbargemeinden:

Betpouy liegt im Einzugsgebiet des Flusses Garonne.

Die Petite Baïse, ein Nebenfluss der Baïse, durchquert das Gebiet der Gemeinde ebenso wie ihr Nebenfluss, die Sole, auch Solle genannt, und deren Nebenfluss, der Ruisseau de Higué.

mini|Bürgermeisteramt (Mairie) von Betpouy

Toponymie Der okzitanische Name der Gemeinde heißt Bèthpoi. Er hat seinen Ursprung in den gascognischen Wörtern bèth () und poi ().

Toponyme und Erwähnungen von Betpouy waren: Arnaldus de Bellopodio (gegen 1170, Kopialbuch von Berdoues), Roggerius de Belpoi (1213, Kopialbuch von Berdoues), Elfaub de Belpoi (1238, Kopialbuch von Berdoues), Rodgerius de Bedpoi (gegen 1250, Kopialbuch von Berdoues), de Bellopodio (1383–1384, Prokuration von Auch), de Bello Podio (1405 und 15. Jahrhundert, Steuerverzeichnis Auch), Betpouy (1750, Karte von Cassini), Betpouey (1790, Département 2), Betpouy (1793, Notice Communale), Betpouey und Betpouy (1801, Département 3 bzw. Bulletin des lois), Betpouy (1806, Laboulinière).

Einwohnerentwicklung Nach Beginn der Aufzeichnungen stieg die Einwohnerzahl bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts auf einen Höchststand von rund 230. In der Folgezeit sank die Größe der Gemeinde bei kurzen Erholungsphasen bis zu den 1970er Jahren auf 65 Einwohner, bevor sie leicht anstieg und sich seit den 1990er Jahren auf einem Niveau von rund 75 Einwohnern stabilisierte.

Jahr19621968197519821990199920062011 Einwohner 86 69 65 68 81 72 73 78

Sehenswürdigkeiten Pfarrkirche Saint-Jean-Baptiste Sie birgt einige Ausstattungsgegenstände, die seit dem 23. Mai 2002 als Monument historique eingeschrieben sind: der Hauptaltar mit Tabernakel und Altarretabel aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Die geschweifte Tür des polychromen Tabernakels ist mit einem Kelch verziert, der von fallendem Blattwerk und von Engelsköpfen eingerahmt wird. An den Ecken befinden sich Säulen und auf den beiden Flügeln Flachreliefs mit den Darstellungen Johannes des Täufers, dem Schutzpatron der Kirche auf der linken und eines Bischofs auf der rechten Seite. Oberhalb der Balustrade enthält eine Nische eine Statuette Marias mit Jesuskind eine Statue aus vergoldetem Holz aus dem späten 18. Jahrhundert mit Maria und dem Jesuskind ein Sitz des Zelebranten aus Holz mit Stabornamentik verziert und gewachst aus dem 17. Jahrhundert das Ölgemälde des Altarretabels aus dem 17. Jahrhundert mit der Kreuzigungsszene mit Maria und Johannes dem Täufer zu beiden Seiten des Kreuzes.

Wirtschaft und Infrastruktur

Betpouy liegt in der Zone AOC des Schinkens Jambon noir de Bigorre.

Verkehr Betpouy wird durchquert von den Routes départementales 21 und 23.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort in Okzitanien