Albert Kiefer (* 21. März 1918 in Niederbühl; † 21. Februar 2018) war ein deutscher Maler und ordentlicher Professor für Kunsterziehung in Frankfurt am Main.

Leben Kiefer diente im Zweiten Weltkrieg als Soldat und wirkte später als Kunst- und Werkerzieher an verschiedenen Schulen. Er war Rektor an der reformpädagogischen Modellschule Carl-Schurz-Schule in Baden und arbeitete dann in der Lehrerbildung in Hessen.Nachruf der Uni Frankfurt, Unireport 2/2018, S. 26, Badisches Tagblatt, 26. Februar 2018

Kiefer war zunächst ab 1964 Studienrat im Hochschuldienst und ab 1972 Professor für Kunstpädagogik am Institut für Kunstpädagogik der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Hier lehrte er vor allem Grundlagen des Gestaltens. 1983 ging der in RastattWalter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 629. lebende Kiefer in Pension, lehrte aber noch bis 1997 und bot Seminare zur „Ästhetischen Erziehung in Theorie und Praxis seit 1945“.

Sein Sohn ist der Kunstmaler und Bildhauer Anselm Kiefer.

Ausstellungen 2008: Stadtmuseum Rastatt, naturalistisch gemalte Landschaften, Bäume und Blumen, Ansichten von Niederbühl und Umgebung 2013: Städtische Galerie Fruchthalle, Kunst in Baden, Rastatt 2018: 25 Jahre Fruchthalle, Städtische Galerie Fruchthalle, Rastatt, Badische Neueste Nachrichten, 16. Februar 2018

Literatur Helmut Müller-Ortstein: Albert Kiefer – Ein Leben für die Kunst. Sommerberg Verlag, Rastatt 2018. Albert Kiefer: Von Quelle und Mündung. Info Verlag, Karlsruhe 2016. Michael Hübl: Rückkehr der Väter. In: Kunstforum International, Bd. 243, 2016, S. 224–231. Albert Kiefer: Objektkästen. Bücher & Hefte, Berlin 2013. Albert Kiefer: In Kriegs- und Friedenszeiten. Kovač, Hamburg 2003.

Einzelnachweise

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