mini|Logo des German Conducting Award

Der German Conducting Award (GCA) (ehemals Deutscher Dirigentenpreis) ist ein internationaler Wettbewerb für Konzert- und Operndirigat und dient der Nachwuchsförderung für Dirigenten aller Nationen, die jünger als 33 Jahre sind.

Geschichte Der German Conducting Award ist ein vom Deutschen Musikrat (Bonn) ins Leben gerufener Wettbewerb, der mit der Kölner Philharmonie, der Oper Köln, dem Gürzenich-Orchester Köln und dem WDR Sinfonieorchester ausgetragen wird. Als Kulturpartner wird der Wettbewerb medial von der Kulturwelle WDR 3 des Westdeutschen Rundfunks begleitet. Zunächst wurde dieser Preis erstmals 1995 als Preis des Dirigentenforums an herausragende Stipendiaten des Förderprogramms verliehen und 2006 in Deutscher Dirigentenpreis umbenannt. 2017 wurde der Preis erstmals international ausgetragen und firmiert seit 2023 unter dem Namen German Conducting Award. Er wird derzeit im zweijährigen Turnus veranstaltet. Als Alleinstellungsmerkmal kann die Berücksichtigung der Gattungen Oper und Konzert im Repertoire bezeichnet werden. Der Wettbewerb ist ab der zweiten Wertungsrunde für Publikum geöffnet.

Preisgelder Dotiert ist der Preis mit insgesamt 33.000 Euro und ist damit einer der höchstdotierten Dirigierwettbewerbe in Europa. 1. Preis: 15.000 Euro (gestiftet von der Stadt Köln u. a.) 2. Preis: 10.000 Euro 3. Preis: 5.000 Euro (gestiftet von der Ursula Lübbe Stiftung u. a.) Kurt Masur Publikumspreis: 3.000 Euro (gestiftet vom Internationalen Kurt Masur-Institut)

Die Gewinner erhalten Konzertengagements und Assistenzen an Opernhäusern und deutschen Partnerorchestern.

Jury

Die Besetzung der Jury wechselt. Im Jahr der Erstverleihung des German Conducting Award waren die Mitglieder der Jury Peter Gülke (Ehrenvorsitzender), Lothar Zagrosek (Vorsitzender), Lioba Braun, Siegwald Bütow (Manager und Produzent des WDR Sinfonieorchesters), Louwrens Langevoort, Birgit Meyer, und Stephan Mösch. Preisträger

Preisträger des Preises des Dirigentenforums (1995–2004) 1995: Marc Piollet 1999: Gabriel Feltz 2001: Christian Voß 2002: Matthias Foremny 2004: Markus Poschner

Preisträger des Deutschen Dirigentenpreises (2006–2021)

2006: Mihkel Kütson 2009: Simon Gaudenz 2011: Francesco Angelico 2013: Kristiina Poska 2015: Leo McFall 2017: Hossein Pishkar (1. Preisträger) Dominic Beikirch (2. Preisträger) Anna Rakitina (3. Preisträger) Vladimir Yaskorski (Sonderpreisträger)

2019: Julio García Vico, abgerufen am 28. Oktober 2019 (1. Preisträger) Gábor Hontvári (2. Preisträger) Chloé van Soeterstède (3. Preisträgerin)

2021:, abgerufen am 24. Oktober 2021 Martijn Dendievel (Belgien) (1. Preisträger) Aivis Greters (Lettland) (2. Preisträger) Hangyul Chung (Südkorea) (3. Preisträger und Publikumspreis)

Preisträger des German Conducting Award (seit 2023) 2023:Musik heute Klassik-Nachrichten-Journal vom 8. Oktober 2023: Peruaner gewinnt German Conducting Award (wa), abgerufen am 8. Oktober 2023 Dayner Tafur-Díaz (Peru) (1. Preisträger und Publikumspreis) Nathanaël Iselin (Frankreich) (2. Preisträger) Claudio Novati (Italien) (3. Preisträger) 2025: Henri Christofer Aavik (Estland) (1. Preisträger und Publikumspreis) Luis Toro Araya (Chile) (2. Preisträger) Friedrich Praetorius (Deutschland) (3. Preisträger)

Weblinks Homepage des Preises Deutschlandfunk Musikjournal vom 2. Oktober 2017: Deutscher Dirigentenpreis in Köln. Taktstock-Allrounder gesucht und gefunden, von Bjørn Woll Kölner Stadt-Anzeiger vom 16. Oktober 2019 Kultur: Aus der Masse die Klasse heben, von Rainer Nonnenmann

Einzelnachweise

Kategorie:Dirigierwettbewerb Kategorie:Erstveranstaltung 2017 Kategorie:Musikveranstaltung in Deutschland