mini|Männchen

Der Mönchsweber (Ploceus pelzelni, Syn.: Loxia pelzelni) zählt innerhalb der Familie der Webervögel (Ploceidae) zur Gattung der Ammerweber (Ploceus).Mönchsweber, in Avibase – Die Weltvogel-Datenbank

Der e Artzusatz bezieht sich auf August von Pelzeln.B. Beolens, M. Watkins: Whose Bird?: Common Bird Names and the People They Commemorate, Christopher Helm, London, 2003

Der Vogel kommt in Ost- und Westafrika vor in Angola, Benin, Gabun, Kenia, Ruanda und Uganda.

Das Verbreitungsgebiet umfasst feuchte Lebensräume in Sümpfen, mit Papyrus und großen Gräsern bewachsene Flächen in Gewässernähe, aber auch Kulturland und verschiedene baumbestandene Flächen zwischen 700 und 1700 m Höhe.Handbook of the Birds of the WorldT. Stevenson, J. Fanshawe: Birds of East Africa. Kenya, Tanzania, Uganda, Rwanda, and Burundi. Princeton University Press, 2002, ISBN 978-0-691-12665-4.

Merkmale Dieser sehr kleine Weber ist 11 cm groß und wiegt zwischen 10 und 16 g. Das Männchen hat eine schwarze Stirn, Scheitel bis knapp hinter die Augen reichend, Ohrdecken, Wangen, Kinn und Kehle sind schwarz. Er ähnelt dem Zwergweber (Ploceus luteolus), aber der Schnabel ist schwarz und auffällig lang und schlank. Die Iris ist bräunlich. Das Weibchen ist einfarbig kräftig gelb am Kopf und auf der Unterseite. Jungvögel sind blasser mit hornfarbenem Schnabel. Der Brillenweber (Ploceus ocularis) hat auch so einen langen Schnabel, aber eine blasse Iris mit deutlichem schwarzem Augenstreif.

Geografische Variation Es werden folgende Unterarten anerkannt:Old World sparrows, snowfinches, weavers P. p. monacha (, 1890) – Sierra Leone und Süden der Elfenbeinküste östlich bis Kamerun, auch Flussufer in Gabun, Angola und Nordwesten Sambias sowie im Kongobecken P. p. pelzelni (, 1887), Nominatform – Nordosten der Demokratischen Republik Kongo, Uganda, Südwesten Kenias, Nordwesten Tansanias, Ruanda und Burundi

Stimme Der Gesang des Männchens wird als schnatterndes, mit gepfiffenem „si-si-si“ unterbrochenen Rufen beschrieben.

Lebensweise Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Insekten, auch Raupen und Ameisen.

Die Brutzeit liegt zwischen Juli und August in Ghana, zwischen Juni und September in Togo, Mai und Oktober in Nigeria. Das Gelege besteht aus 2–3 rein weißen, mitunter rosafarbenen Eiern.

Gefährdungssituation Der Bestand gilt als nicht gefährdet (Least Concern).Redlist

Literatur G. Hartlaub: Sitagra pelzelni in: Zoologisches Jahrbuch. Bd. 2 Zeitschrift für Systematik, Geographie und Biologie der Thiere, 1887, S. 343, Tafel 14, Abb. 9–10 Biodiversity library

Weblinks

Macaulay Library

Einzelnachweise

Kategorie:Webervögel