Der Gelbrückenweber (Ploceus dichrocephalus, auch FehlschreibungZoonomen dicrocephalus) zählt innerhalb der Familie der Webervögel (Ploceidae) zur Gattung der Ammerweber (Ploceus).Gelbrückenweber, in Avibase – Die Weltvogel-Datenbank
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Der Vogel kommt am Horn von Afrika im Süden Äthiopiens, im äußersten Nordosten Kenias und im Südwesten Somalias vor.
Das Verbreitungsgebiet umfasst feuchte Lebensräume an Flussufern in Kenia und Somalia, in der Savanne in Somalia und Äthiopien, sogar in Halbwüsten, auch um Kulturland.
Merkmale Die Art ist 13 cm groß und wiegt zwischen 18 und 20 g. Das Männchen hat im Brutkleid einen schwarz-braunen Kopf, der im Nacken in helleres kastanienbraun übergeht. Die Oberseite ist grünlich-gelb, der Bürzel hell gelbt, der Schwanz olivgrün. Es ähnelt dem Jackson-Weber (Ploceus jacksoni) und Schwarzkopfweber (Ploceus melanocephalus), aber die Maske ist schwarz auf dem Scheitel mit schwärzlich-kastanienblau übergehend auf Nacken und Wangen. Die Iris ist rötlich-braun, unter dem Auge verwaschen kastanienbraun. Männchen im Schlichtkleid wie Weibchen und Jungvögel ähneln dem Schwarzkopfweber-Weibchen, aber die Unterseite ist gelber und der Schnabel deutlich zweifarbig.T. Stevenson, J. Fanshawe: Birds of East Africa. Kenya, Tanzania, Uganda, Rwanda, and Burundi. Princeton University Press, 2002, ISBN 978-0-691-12665-4.
Geografische Variation Die Art ist monotypisch.
Stimme Der Gesang des Männchens wird als unharmonisch etwas schwalbenartiges Quieken, Schnarch- und Summtöne beschrieben.
Lebensweise Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Samen, wohl auch aus Insekten. Die Art tritt im Allgemeinen in Paaren und kleinen Gruppen auf.
Die Brutzeit liegt in Äthiopien im März. Der Vogel ist wohl polygyn und brütet in kleinen Kolonien in Bäumen oder im Schilf. Das ovale Nest hat nahezu keinen Eingang. Das Gelege besteht aus zwei blass grünlich-blauen oder graugrünen Eiern, braun und lila gefleckt.
Gefährdungssituation Der Bestand gilt als nicht gefährdet (Least Concern).
Literatur T. Salvadori: Hyphantornis dichrocephalus In: Annali del Museo Civico di Storia Naturale di Genova, 1896, Bd. 36, S. 45
Weblinks
Macaulay Library
Einzelnachweise P. H. Barthel, C. Barthel, E. Bezzel, P. Eckhoff, R. van den Elzen, Ch. Hinkelmann & F. D. Steinheimer: Die Vögel der Erde - Arten, Unterarten, Verbreitung und deutsche Namen, 3. ergänzte Auflage, 2022, PDF A. J. F. K. Craig: Juba Weaver (Ploceus dichrocephalus), version 1.1. In: J. del Hoyo, A. Elliott, J. Sargatal, D. A. Christie und E. de Juana (Herausgeber): Birds of the World. 2024, Cornell Lab of Ornithology, Ithaca, NY, USA. Ploceus dichrocephalus J. A. Jobling: A Dictionary of Scientific Bird Names. Oxford University Press. 1991. ISBN 0-19-854634-3. AviList Core Team. 2025. AviList: The Global Avian Checklist, v2025. AviList.v2025 IOC World Bird List 15.2 Old World sparrows, snowfinches, weavers
Kategorie:Webervögel