Vanessa Loibl (* 4. FebruarVanessa Loibl. Offizielle Internetpräsenz der Universität der Künste Berlin. Abgerufen am 16. Januar 2021. 1992 in Vero Beach, Florida, USAVanessa Loibl. Vita. Offizielle Internetpräsenz der Volksbühne Berlin. Abgerufen am 6. Oktober 2019.Vanessa Loibl. Basisdaten und Vita bei CAST FORWARD. Abgerufen am 6. Oktober 2019.) ist eine US-amerikanisch-deutsche Theater-, Film- und Fernsehschauspielerin, Sprecherin und Musikerin.

Leben Vanessa Loibl spielte als anfangs Zehnjährige von 2002 bis 2004 die Rolle der Nicole Deile in der Daily Soap Marienhof. Ihr Bruder Nicholas Loibl war in der Serie von 2001 bis 2007 in der Rolle des Tim Töppers zu sehen., abgerufen am 26. Mai 2026 Nach dem Abitur begann sie 2012 ihr Schauspielstudium an der Universität der Künste Berlin, das sie 2016 abschloss. 2015 erhielt sie den Marina Busse Preis für ihre schauspielerische Einzelleistung beim 26. Theatertreffen Deutschsprachiger Schauspielstudierender.

Noch vor dem offiziellen Abschluss ihres Studiums wurde sie zu Beginn der Spielzeit 2015/16 als festes Ensemblemitglied an das Staatsschauspiel Hannover engagiert, dem sie bis Sommer 2019 angehörte. Ihre Debütrolle war die Viola in Was ihr wollt.Schiffbruch als Chance. Vorbericht mit Kurzporträt von Vanessa Loibl. In: Hannoversche Allgemeine vom 29. September 2015. Abgerufen am 6. Oktober 2019. In den vier Spielzeiten am Schauspiel Hannover spielte sie u. a. die Ophelia in Hamlet, die Titelrolle der Medea, die Barblin in Andorra und die Elmire in Tartuffe und arbeitete dort unter der Regie von Thorleifur Örn Arnarsson, Alexander Eisenach, Tom Kühnel, Martin Laberenz, Marius von Mayenburg, Milan Peschel, Lars-Ole Walburg und Babett Grube. Für ihre Rolle als behinderte Lisa in einer Bühnenfassung von Dostojewskis Roman Die Brüder Karamasow wurde sie 2016 in der Kritikerumfrage der Zeitschrift theater heute als „Beste Nachwuchsdarstellerin“ nominiert.

Zur Spielzeit 2019/20 holte der neue Schauspieldirektor Thorleifur Örn Arnarsson Loibl ins Ensemble der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin. Hier spielte sie in Don’t be evil (Regie: Kay Voges), Ultraworld (Regie: Susanne Kennedy) und die Titelrolle der Iphigenie in Iphigenie. Traurig und geil im Taurerland nach Texten von Euripides und Stefanie Sargnagel (Regie: Lucia Bihler). Mit Übernahme der Volksbühne durch René Pollesch zur Spielzeit 2021/22 endete Loibls Engagement.

Loibl tritt auch unter dem Künstlernamen Fuffifufzich in Erscheinung. Ihre Musik lässt sich als Synthiepop der 1990er Jahre beschreiben. Ihr bekanntester Song ist Heartbreakerei. Das gleichnamige Album wurde im Oktober 2022 veröffentlicht. Im Januar 2025 erschien das Album Feel zu spät.

2017 hatte sie ihre erste Kinofilm-Hauptrolle in O Beautiful Night. In dem TV-Dreiteiler Unsere wunderbaren Jahre, der im März 2020 auf Das Erste ausgestrahlt wurde, verkörperte Loibl die Hauptrolle der Gundel Wolf.„Unsere wunderbaren Jahre“: Aufbruch in die Freiheit. GoldeneKamera.de vom 12. März 2020. Abgerufen am 13. März 2020. Für ihre Darstellung der schüchternen Fabrikantentochter, die im Nachkriegsdeutschland davon träumt, die Metallfabrik ihres Vaters zu übernehmen, wurde sie in der Kategorie „Beste Schauspielerin“ für den Hessischen Fernsehpreis 2020 nominiert.Nominiert für den Hessischen Fernsehpreis. hessen.de vom 29. September 2020. Abgerufen am 29. September 2020.

Neben ihrer schauspielerischen Tätigkeit wirkt sie bei Hörspielen mit und liest Hörbücher ein. Loibl lebt in Berlin.

Filmografie 2002–2004: Marienhof (Fernsehserie) 2015: Spuren 2017: Hubert und Staller (Fernsehserie, Folge: Der Winter kommt) 2017: Pestana (Kurzfilm) 2018: WIR 2019: O Beautiful Night 2020: Unsere wunderbaren Jahre (Fernsehdreiteiler) 2020: Futur Drei 2021: Ich und die Anderen (Fernsehserie) 2021: Je suis Karl 2022: ZERV – Zeit der Abrechnung (Miniserie) 2024: Disko 76 (Streaming-Serie) 2024: Münter & Kandinsky 2024: Tatort: Colonius 2026: Stardust Hotel (Fernsehserie)

Theater (Auswahl) Schauspielhaus Zürich 2015: Schweizer Schönheit von Dani Levy, Regie: Dani Levy

Schauspiel Hannover 2015: Was ihr wollt von William Shakespeare, Regie: Marius von Mayenburg 2015: Amerikanisches Detektivinstitut Lasso von Nis-Momme Stockmann, Regie: Lars-Ole Wallburg 2016: Die Brüder Karamasow von Fjodor Dostojewski, Regie: Martin Laberenz 2016: Die Reichsgründer oder das Schmürz von Boris Vian, Regie: Tom Kühnel 2016: Andorra von Max Frisch, Regie: Babett Grube 2017: Medea nach Franz Grillparzer, Regie: Tom Kühnel 2017: Tartuffe von Molière, Regie: Martin Laberenz 2017: Hamlet von William Shakespeare, Regie: Thorleifur Örn Arnarsson 2018: Mephisto nach Klaus Mann, Regie: Milan Peschel 2018: Eine Stadt will nach oben 9/10, Regie: Tom Kühnel 2018: Der Club von Takis Würger, Regie: Alexander Eisenach

Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz 2019: Don’t be evil von Kay Voges, Regie: Kay Voges 2020: Ultraworld von Susanne Kennedy und Markus Selg, Regie: Susanne Kennedy 2020: Iphigenie. Traurig und geil im Taurerland nach Euripides und Stefanie Sargnagel, Regie: Lucia Bihler 2021: Anthropos, Tyrann (Ödipus) von Alexander Eisenach nach Sophokles, Regie: Alexander Eisenach

Hörspiele (Auswahl) 2018: Sabine Stein: Sumatra – Regie: Roman Neumann (NDR) 2026: Jakob Nolte: Die Frau mit den vier Armen. Regie: der Autor (Deutschlandfunk) Diskografie

Alben 2022: Heartbreakerei 2025: Feel zu spät

Weblinks

Vanessa Loibl bei Volksbühne Berlin Vanessa Loibl bei der Agentur Inka Stelljes Vanessa Loibl bei castforward.de

Einzelnachweise

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