Esclassan-Labastide (gaskognisch: Esclassan e La Bastida) ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Gers in der Region Okzitanien (bis 2015 Midi-Pyrénées); sie gehört zum Arrondissement Mirande und zum Gemeindeverband Val de Gers. Die Bewohner nennen sich Esclassanais/Esclassanaises.
Geografie Esclassan-Labastide liegt rund 16 Kilometer südöstlich von Mirande und 25 Kilometer südlich von Auch im Süden des Départements Gers. Die Gemeinde besteht aus den beiden Orten Esclassan und Labastide, zahlreichen Streusiedlungen und Einzelgehöften. Nachbargemeinden sind Lourties-Monbrun im Norden, Masseube im Nordosten und Osten, Panassac im Südosten, Samaran im Süden und Südwesten sowie Saint-Arroman im Westen.
Geschichte Im Mittelalter lag Esclassan-Labastide in der Kastlanei Moncassin in der Grafschaft Astarac in der historischen Landschaft Gascogne und teilte deren Schicksal. Esclassan-Labastide gehörte von 1793 bis 1801 zum District Mirande. Seit 1801 ist Esclassan-Labastide dem Arrondissement Mirande zugeteilt und gehörte von 1793 bis 2015 zum Wahlkreis (Kanton) Masseube. Die Gemeinde besteht in der heutigen Form erst seit 1822. Damals vereinigte sich die damalige Gemeinde Esclassan (1821: 282 Einwohner) mit den Gemeinden Labastide (1821: 158 Einwohner) und Lalanne-Recané (1821: 217 Einwohner) zur heutigen Gemeinde.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2011 2020Einwohner 237 220 199 207 211 284 336 361 346 Quellen: CassiniCassini und INSEEINSEE
Sehenswürdigkeiten Kirche Saint-Pierre in Esclassan aus dem 15. Jahrhundert Kirche Mariä Geburt in Labastide aus dem 15. Jahrhundert zwei Statuen der Jungfrau Maria zahlreiche Wegkreuze Château d’Esclassan (Schloss in Privatbesitz) Denkmal für die GefallenenDenkmal für die Gefallenen
Weblinks
Beschreibung auf der Seite der Communauté de communes Val de Gers Kirchen in Esclassan-Labastide Sehenswürdigkeiten von Esclassan-Labastide auf Le Patrimoine rural du Gers
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in Okzitanien