Itō Sōhaku (; geboren 24. Februar 1896 in Kyoto; gestorben 9. Dezember 1945) war ein japanischer Maler der Nihonga-Richtung während der Taishō- und Shōwa-Zeit.

Leben und Werk Itō Sōhaku besuchte die Handelsschule „Kyōto shiritsu daiichi shōgyō gakkō“ (), verließ sie aber ohne Examen und begann sich der Malerei zu widmen. Auf der 1. Ausstellung der Künstlervereinigung „Kokuga sōsaku kyōkai“ im Jahr 1918 konnte er sein Bild „Insel“ (, Shima) ausstellen, auf der 2. das Bild „Kitagishima“ (Kitagishima ist eine Insel der Kasaoka-Inseln, Präfektur Okayama.), auf der 3. das Bild „Landschaft“ (, Fūkei), für das er den angesehenen Chogyū-PreisDer Chogyū-Preis () wird zum Gedenken an den Autor und Literaturkritiker Takayama Chogyū verliehen. erhielt. Auf der 4. Ausstellung 1924 zeigte er die Bilder „Landschaft von Noto“ () und „Biwa“ (, Biwa). Im folgenden Jahr zeigte er auf der von der Osaka Mainichi Zeitung () veranstalteten Ausstellung das Bild „Landschaft“ (, Fūkei), das mit einer Silbermedaille ausgezeichnet wurde.

Es folgten weitere Beteiligungen an den Ausstellungen der „Kokuga sōsaku kyōkai“. So zeigte er auf der 5. Ausstellung das Bild „Kurobe-Schlucht“ (, Kurobe keikoku) und auf der 6. „Garten“ (, Niwa). Auf der 7. zeigte er kein Bild. 1924 wurde Itō zum Mitgliedsanwärter (, Kaiyū), zwei Jahre später wurde er zum Mitglied gewählt. Als sich die Künstlervereinigung 1928 auflöste, beteiligte er sich an der Gründung der „Shinjusha“ (). Auf deren 1. Ausstellung zeigte er das Bild „Küstenstreifen“ (, Umibe). Mit der Auflösung der Shinjusha nach ihrer 2. Ausstellung sind einige Bilder auf die Mittdreißiger Jahre datiert, aus den Jahren danach sind keine Bilder von Itō bekannt.

Bilder

Anmerkungen

Literatur National Museum of Modern Art, Kyoto (Hrsg.): Itō Sōhaku. In: Kyōto no Nihonga 1910–1930. National Museum of Modern Art, Kyoto, 1986, ISBN 4-87642-117-X.

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