mini|Manufaktur Horgen und Wädenswil mini|Leo Greiner und Kurt Scheuch, 1987
PIEGA SA (PIEGA Switzerland) ist ein 1986 von Leo Greiner, Kurt Scheuch und Christian Schmid gegründeter Schweizer Hersteller von High-End-Lautsprechern und Zubehör.Firmenporträts PIEGA SA. Liste bei in.akustik.de. Der Firmensitz befindet sich in Horgen, Kanton Zürich.
Geschichte Der Name Piega leitet sich vom italienischen piega (Falte) ab. Der Name bezieht sich auf die von Anfang an angewandte Bändchentechnologie bzw. das damalige Falten der hauchdünnen Aluminiumfolie, die seit der Firmengründung zentraler Bestandteil der Entwicklung ist.Kultivierte Schallwellen. In: Neue Zürcher Zeitung. 20. April 2012.
Die ersten Lautsprecher mit italienischer Benennung, Arlecchino, Romeo etc., wurden in Handarbeit gefertigt und zu Beginn persönlich von Kurt Scheuch vertrieben. 1991 siedelte sich das Unternehmen in Horgen am Zürichsee an. Später kam die Manufaktur Wädenswil hinzu.Interview von avguide.ch mit den Gründern Leo Greiner und Kurt Scheuch zum zwanzigjährigen Bestehen des Unternehmens, 2006.
Der Bändchen-Hochtöner wurde in den letzten drei Jahrzehnten stetig weiterentwickelt. Die Membran besteht aus einer 26 × 42 mm großen und hauchdünnen Aluminiumfolie. So beträgt die bewegte Masse nur sieben Milligramm und ist damit rund 30-mal geringer als bei den leichtesten handelsüblichen Kalottenhochtönern. Angetrieben wird sie durch einen hochkomprimierten Neodym-Magneten sowie in die Frontplatte integrierte Magnetstäbe, die wie magnetische Linsen funktionieren. Sie bündeln die magnetischen Feldlinien, wodurch der Hochtöner einen Kennschalldruck von mehr als 100 dB erreicht.
Piega begann 1997, ihre Lautsprechergehäuse aus Aluminium herzustellen. Die meisten seitdem produzierten Piega-Lautsprecher haben einen Korpus aus Aluminium.Produkte (abgerufen am 7. September 2025).Anmerkung: die Einsteigermodelle Piega classic 5.0 und 7.0 haben ein Gehäuse aus MDF.
Im Jahr 2009 vereinte Piega mit der Master One weltweit erstmals das koaxiale Bändchen-System in einem Dipol-System. 2013 folgte die Master Line Source, bei welcher das Gedankenmodell der sogenannten Linienquelle (Line Source/Line Array) zum Zuge kam. Dieses Modell lässt alle Frequenzen als eine einheitliche Zylinderschallwelle abstrahlen.Wolfgang Tunze: Schweizer Präzision trifft auf Musik. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 7. November 2013, abgerufen am 8. Dezember 2021. Seit 2019 produziert Piega auch kabellose Aktivlautsprecher.
Alexander Greiner und Manuel Greiner führen die Piega SA seit 2018 in zweiter Generation.
Produkte Stereolautsprecher Heimkinolautsprecher und -systeme Streaming-Lautsprecher und -systeme
Weblinks Website von PIEGA Switzerland
Einzelnachweise
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