mini|Der Hitzsand vor Sankt Peter-Ording Hitzsand (früher auch HitzeJ. A. Petersen: Wanderungen durch die Herzogtümer Schleswig, Holstein und Lauenburg: Nordfriesland. C. Wäder, 1839, S. 170. Auszüge bei books.google.de; dänisch: HitsbankeJ. P. Trap: Statistik-Topographik Beskrivelse af Hertugdommet Slesvig. Kopenhagen 1864, S. 321.) ist eine etwa 12 km lange und etwa 1 km breite Sandbank.Sandbank. chronik-spo.de, abgerufen am 1. Oktober 2019 Sie ist westlich der Ortschaft Sankt Peter-Ording der nordfriesischen Halbinsel Eiderstedt vorgelagert und wird als Strand genutzt, unter anderem auch zum Strandsegeln.Strandsegeln. spo-eiderstedt.de, abgerufen am 1. Oktober 2019 Eine 1095 Meter lange Seebrücke führt auf die Sandbank.St. Peter-Ording: Tipps für Urlaub am Strand. nder.de, abgerufen am 2. Oktober 2019 An ihrem Ende steht ein Pfahlbau mit Restaurant, dessen Vorläuferbau aus dem Jahr 1959 stammt. restaurant-arche-noah.de, abgerufen am 2. Oktober 2019

Im Süden liegt jenseits eines Priels der Hochsichtsand, nördlich liegt bei Westerhever der Rochelsand. Der Name „Hitzsand“ erklärt sich über das hier ehemals gesprochene Eiderstedter Friesisch, in der hitz für weiß stehen soll, die Sandbank heißt entsprechend weißer Sand. Besonders am südlichen Ende des Hitzsands lassen sich nach Sturmfluten Bernsteinstücke finden.Bundesanstalt für Bodenforschung: Geologisches Jahrbuch, Bd. 56, 1936, S. 64 Im Zusammenhang mit dem Hitzsand stehen auch die Hitzlöper, Menschen, die den Strand in früheren Zeiten nach Bernstein und anderem Strandgut absuchten.

In einer wissenschaftlichen Arbeit von 1997 wird die Sandbank als „St. Peter-Ording-Sand“ bezeichnet.Jacobus L. A. Hofstede: Morphologie des St. Peter-Ording-Sandes. Die Küste, 59 (1997), S. 143–171.

Einzelnachweise

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